Cold Outreach wird immer schwieriger – und die Reply Rates sinken gefühlt jeden Tag. Ein Grund dafür: Viele fahren immer noch „spray and pray“. Und genau deshalb haben Prospects keinen Bock mehr auf Cold Emails – sie sind einfach übersättigt.
Cold Outreach funktioniert am besten, wenn er gezielt und personalisiert ist.
Eines der stärksten Signale dafür? Hiring Intent. Wenn ein Unternehmen aktiv einstellt, heißt das meist: Budget ist da, es gibt Zeitdruck – und konkrete Pain Points, die gelöst werden müssen.
Jobanzeigen manuell zu tracken ist nervig und frisst Zeit. Genau dafür gibt’s den Datablist Indeed Jobs Scraper: Er scraped Indeed Job Offers und hilft dir, in Minuten High-Intent-Prospects zu identifizieren. Ganz ohne Coding.
In diesem Guide zeige ich dir:
- Warum du Hiring Signals für Cold Outreach nutzen solltest
- So filterst und scrapest du Indeed Job Offers automatisch
- So automatisierst du Indeed Job Offers Scraping täglich/wöchentlich/monatlich
Schau dir das Video unten an – mit Step-by-Step-Anleitung, wie du den Indeed Jobs Scraper nutzt.
Warum du Hiring Signals für Lead Generation nutzen solltest
Nicht alle Leads sind gleich. Manche schauen nur mal, andere haben gerade ein echtes, dringendes Problem. Wenn du mit deinem Outreach maximalen Impact willst, fokussier dich auf High-Intent-Signale – also klare Hinweise darauf, dass ein Unternehmen kaufbereit ist.
Typische Signale in der Lead Generation
- Website Activity – z. B. Besucher auf deiner Pricing-Seite oder im Demo-Formular.
- Technology Adoption – wenn Firmen ein ergänzendes oder konkurrierendes Tool neu einführen.
- Funding Rounds – nach einer Finanzierungsrunde gibt’s oft neue Budgets und Initiativen.
- Job Openings (Hiring Signal) – aktive Stellenausschreibungen zeigen Pain Points und Budget-Zuordnung.
Warum Hiring Signals zu den besten Lead-Indikatoren gehören
Hiring Signals stechen raus, weil sie sofortige Needs sichtbar machen. Wenn eine Firma eine Stelle ausschreibt, investiert sie Geld und Zeit, um ein Problem zu lösen. Das bedeutet meistens:
- Es gibt einen klaren Pain Point, der behoben werden muss.
- Es ist Bereitschaft da, für eine Lösung zu zahlen.
- Es gibt Urgency – niemand will, dass das Thema noch Monate liegen bleibt.
Im Unterschied zu Funding Rounds (die eher Wachstumspotenzial signalisieren, aber nicht zwingend ein akutes Problem) zeigen Jobanzeigen: Hier wird gerade jetzt aktiv an einer Lösung gearbeitet.
Wer am meisten von Hiring Signals profitiert
Hiring-Daten sind pures Gold für Unternehmen, deren Angebot direkt zu offenen Rollen passt – also Services, Tools oder Expertise. Typische Use Cases:
- Recruiting Agencies & Headhunter – finde Firmen, die viel einstellen oder schwer zu besetzende Rollen haben.
- B2B SaaS Companies – targetiere Unternehmen, die Rollen einstellen, die zu deinem Produkt passen (z. B. CRM bei Sales-Hires).
- Marketing & Lead Gen Agencies – biete Support an, wenn Sales- und Marketing-Teams gerade wachsen.
- IT & Dev Agencies – identifiziere Firmen, die Developer suchen, und pitchen Outsourcing.
- AI & Automation Companies – finde Unternehmen mit ineffizienten Prozessen und positioniere AI-getriebene Lösungen.
Wenn du Hiring Signals trackst, erreichst du die richtigen Leute zur richtigen Zeit – nämlich dann, wenn der Bedarf am größten ist.
So filterst und scrapest du Indeed Job Offers automatisch
Jobanzeigen manuell zu prüfen kostet Zeit. Statt jeden Tag Indeed zu refreshen, kannst du den Prozess mit Datablist automatisieren. Mit gezielten Such-Setups ziehst du frische Job Listings in wenigen Minuten – ohne Coding.
Step 1: Bei Datablist anmelden
Datablist ist ein AI Co-Pilot für moderne GTM Teams – mit praktisch unbegrenzten Möglichkeiten.
Eine davon: Job Offers aus verschiedenen Quellen scrapen, z. B. Indeed oder WelcomeToTheJungle. So können B2B Teams genau dann rausgehen, wenn sie am meisten gebraucht werden.
Step 2: Suche starten
Sobald du in Datablist eingeloggt bist, erstellst du eine neue Collection. In dieser Collection werden später deine Indeed Job Offers gespeichert.
Dann klickst du auf „See all sources“. Die Liste findest du alternativ auch über „Import -> Import from data sources“ im Header.
Wähle anschließend den „Indeed Job Scraper“ aus.
Step 3: Suche eingrenzen
Jetzt legst du fest, welche Job Offers du scrapen willst – es gibt zwei Wege:
- Mit Filtern und Keywords
- Indem du deine Indeed URLs kopierst und in Datablist einfügst
Ich nehme heute „Filter und Keywords“. Du definierst deine Suche über:
- Suchbegriffe für Jobtitel
- Locations (Stadt, PLZ, Land, Region)
- Indeed-Land (jedes Land hat seine eigene regionale Indeed-Seite)
- Veröffentlichungsdatum
Jede Kombination aus Location und Keyword erzeugt eine eigene Suche. In meinem Beispiel habe ich 5 Keywords und 5 Locations – Datablist erstellt also 25 Suchen.
Nach dem Start kannst du auswählen, welche Felder in deine Ergebnisse aufgenommen werden sollen:
-
Job Company Name
-
Job Company Website
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Job Company Description
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Job Company Staff Range
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Job Company Industry
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Job Company Revenue
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Job Company Address
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Job Company Rating
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Job Company Reviews Count
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Job Source
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Indeed Offer URL
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Job Title
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Job Location
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Job Country
-
Job Type
-
Job Description
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Job Benefits
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Job Salary Range
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Date Posted
-
Apply Link
-
Company Indeed Link
Hinweis: Der Indeed Jobs Scraper zieht Daten sowohl von den Job Offer Pages als auch von der Company Profile Page, um u. a. die Company Website und weitere Details zu sammeln.
Step 4: Ergebnisse bekommen
Das Scrapen dauert in der Regel zwischen 5 und 15 Minuten. Wie lange genau, hängt von der Anzahl der Suchen und der Menge der zu scrapenden Job Offers ab.
Kosten: Der Indeed Jobs Scraper kostet 5 Credits pro importiertem Job Offer. Mit einem $20 Credits Top-up bekommst du 20.000 Credits. Damit kannst du 4.000 Job Offers mit $20 an Credits scrapen. Check Datablist Credit System.
Indeed Job Offers Scraping automatisieren
Damit deine Job-Leads immer aktuell bleiben, kannst du automatische Imports für neue Job Offers einplanen. So basiert dein Outreach konstant auf frischen Daten.
Step 1: Doppelte Job Offers vermeiden
Bevor du die Automatisierung aktivierst, schalte die Unicity für das Feld „Job Offer ID“ ein. So werden doppelte Jobanzeigen nicht nochmal importiert.
- Öffne die Settings deiner Collection.
- Suche das Feld „Job Offer ID“.
- Aktiviere „Do not allow duplicate values“.
Step 2: Job Offer Imports automatisieren
Wenn Unicity aktiv ist, kannst du jetzt automatische Imports planen.
- Öffne die Quelle Indeed Job Scraper. Entweder in einer neuen Collection oder über „Import -> Import from data sources“ im Header.
- Konfiguriere „Date Posted“, sodass nur Job Offers aus einem bestimmten Zeitraum gescraped werden. Du kannst z. B. „7 days“ auswählen – und das Scraping dann wöchentlich laufen lassen (siehe nächster Schritt).
- Klicke auf „Continue“ und gehe auf der Outputs-Listing-Seite ganz nach unten: Wähle „Schedule Import“ und entscheide, wie oft neue Job Offers importiert werden sollen (daily, weekly oder monthly).
- Weiterklicken, um deine Automatisierung zu speichern.
- Du kannst die Automatisierung jederzeit manuell triggern – über „Enrich -> Automation“.
Das war’s! Ab jetzt zieht Datablist automatisch die neuesten Job Postings basierend auf deinen Filtern – und deine Lead-Liste bleibt dauerhaft aktuell.













