Um Indeed-Stellenanzeigen für die Lead Generation zu scrapen, öffnest Du den Indeed Jobs Scraper von Datablist. Gib öffentliche Indeed-Such-URLs oder eine Liste mit Keywords und Standorten ein und prüfe anschließend die importierten Stellenanzeigen. Eine Ausschreibung kann auf konkreten Personalbedarf hindeuten, beweist aber nicht, dass das Unternehmen Budget für Dein Angebot hat. Qualifiziere deshalb jedes Unternehmen, bevor Du es kontaktierst.

Suche zum Beispiel nach Sales Operations in Berlin und prüfe anschließend die Felder Job Title, Job Company Name, Indeed Offer URL und Date Posted. Passt ein Unternehmen zu Deinem Zielmarkt, lies die Stellenbeschreibung, um die Position besser zu verstehen, bevor Du den passenden Ansprechpartner suchst.

In diesem Guide zeige ich Dir:

Im folgenden Video erfährst Du Schritt für Schritt, wie Du den Indeed Jobs Scraper verwendest.

Warum Hiring-Signale für Lead Generation nutzen?

Nicht alle Leads sind gleich wertvoll. Manche Prospects informieren sich nur, während andere einen konkreten, dringenden Bedarf haben. Damit Dein Outreach möglichst effektiv ist, solltest Du Dich auf Signale mit hoher Kaufabsicht konzentrieren – also klare Hinweise darauf, dass ein Unternehmen bereit sein könnte, eine Lösung zu kaufen.

Typische Signale für die Lead Generation

  1. Website-Aktivität – Erfasse, wer Deine Preisseite oder Dein Formular für Demo-Anfragen besucht.
  2. Einsatz neuer Technologien – Identifiziere Unternehmen, die ein ergänzendes Produkt oder eine Konkurrenzlösung einführen.
  3. Finanzierungsrunden – Unternehmen, die kürzlich Kapital aufgenommen haben, verfügen häufig über neue Budgets und starten neue Projekte.
  4. Offene Stellen (Hiring-Signal) – Wenn Unternehmen aktiv nach Mitarbeitern suchen, deutet das auf konkrete Herausforderungen und eingeplante Budgets hin.

Warum Hiring-Signale besonders wertvoll sind

Hiring-Signale sind besonders aussagekräftig, weil sie einen unmittelbaren geschäftlichen Bedarf zeigen. Veröffentlicht ein Unternehmen eine Stellenanzeige, investiert es Geld und Zeit, um ein Problem zu lösen. Das bedeutet häufig:

  • Es gibt einen klaren Pain Point, den das Unternehmen angehen muss.
  • Es besteht die Bereitschaft, für eine Lösung zu bezahlen.
  • Es gibt eine gewisse Dringlichkeit – das Problem soll nicht dauerhaft bestehen bleiben.

Finanzierungsrunden weisen zwar auf mögliches Wachstum hin, aber nicht zwingend auf einen akuten Bedarf. Eine Stellenanzeige zeigt dagegen, dass ein Unternehmen jetzt gerade aktiv an einer Lösung arbeitet.

Wer profitiert am meisten von Hiring-Signalen?

Hiring-Daten sind besonders wertvoll für Unternehmen, deren Services, Tools oder Know-how zu offenen Stellen passen. Zu den besten Use Cases gehören:

  • Personalvermittlungen und Headhunter – Finde Unternehmen, die viele Positionen besetzen oder schwer zu findende Fachkräfte suchen.
  • B2B-SaaS-Unternehmen – Sprich Firmen an, die Positionen mit Bezug zu Deiner Software ausschreiben, etwa CRM-Tools für wachsende Sales-Teams.
  • Marketing- und Lead-Gen-Agenturen – Biete Deine Leistungen Unternehmen an, die ihre Sales- und Marketing-Teams ausbauen.
  • IT- und Development-Agenturen – Identifiziere Firmen mit offenen Entwicklerstellen und biete ihnen Outsourcing-Lösungen an.
  • AI- und Automatisierungsunternehmen – Finde Unternehmen mit ineffizienten Recruiting-Prozessen und schlage passende AI-Lösungen vor.

Wenn Du Hiring-Signale beobachtest, erreichst Du die richtigen Personen genau dann, wenn Dein Angebot besonders relevant ist.

Indeed-Stellenanzeigen automatisch filtern und scrapen

Stellenanzeigen manuell zu verfolgen, kostet viel Zeit. Statt Indeed jeden Tag zu prüfen, kannst Du den Prozess mit Datablist automatisieren. Mit gezielten Suchanfragen extrahierst Du innerhalb weniger Minuten aktuelle Stellenanzeigen – ganz ohne Code.

Schritt 1: Bei Datablist registrieren

Datablist, der AI Co-Pilot für GTM-Teams
Datablist, der AI Co-Pilot für GTM-Teams

Datablist ist ein AI Co-Pilot für moderne GTM-Teams und bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten.

Eine davon ist das Scraping von Stellenanzeigen aus verschiedenen Quellen wie Indeed und WelcomeToTheJungle. So können B2B-Teams Unternehmen genau dann ansprechen, wenn ihr Angebot am dringendsten gebraucht wird.

Schritt 2: Suche starten

Nachdem Du Dich bei Datablist angemeldet hast, erstellst Du eine neue Collection. Darin werden Deine Indeed-Stellenanzeigen gespeichert.

Eine neue Collection erstellen
Eine neue Collection erstellen

Klicke anschließend auf "See all sources". Die Liste der Quellen erreichst Du alternativ über "Import -> Import from data sources" im Header.

Den Indeed Job Scraper aus mehreren Quellen auswählen
Den Indeed Job Scraper aus mehreren Quellen auswählen

Wähle dann den "Indeed Job Scraper" aus.

Den Indeed Job Scraper auswählen
Den Indeed Job Scraper auswählen

Schritt 3: Suche gezielt eingrenzen

Jetzt legst Du mit einer der folgenden Methoden fest, welche Stellenanzeigen Du scrapen möchtest:

  1. Filter und Keywords verwenden
  2. Indeed-URLs kopieren und in Datablist einfügen

In diesem Beispiel verwende ich Filter und Keywords. Deine Suche definierst Du über:

  • Suchbegriffe für Jobtitel, durch Kommas getrennt
  • Standorte wie Städte, Postleitzahlen, Länder oder Regionen
  • Indeed-Land, da jedes Land eine eigene regionale Website hat
  • Veröffentlichungsdatum

Jede Kombination aus Keyword und Standort erzeugt eine eigene Suche. Die Keywords Sales Operations und Revenue Operations in Berlin und Hamburg ergeben beispielsweise vier Suchanfragen. Beginne mit einer eng eingegrenzten Auswahl und prüfe vor dem Start die im Scraper angezeigte Credit-Schätzung.

Die Indeed-Jobsuche filtern
Die Indeed-Jobsuche filtern

Nach dem Start Deiner Suche kannst Du auswählen, welche der folgenden Felder in den Ergebnissen enthalten sein sollen:

  • Job Company Name

  • Job Company Website

  • Job Company Description

  • Job Company Staff Range

  • Job Company Industry

  • Job Company Revenue

  • Job Company Address

  • Job Company Rating

  • Job Company Reviews Count

  • Job Source

  • Indeed Offer URL

  • Job Title

  • Job Location

  • Job Country

  • Job Type

  • Job Description

  • Job Benefits

  • Job Salary Range

  • Date Posted

  • Apply Link

  • Company Indeed Link

📘 Hinweis

Die Unternehmenswebsite und Profilfelder können leer bleiben, wenn Indeed diese Daten für eine Stellenanzeige nicht bereitstellt. Behalte die Indeed Offer URL, damit Du die Originalquelle prüfen kannst.

Schritt 4: Ergebnisse prüfen

Starte die Quelle und prüfe einige der importierten Zeilen. Wie lange der Vorgang dauert, hängt von der Anzahl der Suchanfragen und den verfügbaren Stellenanzeigen ab. Gehe nicht davon aus, dass jede Suche die gewünschte Höchstzahl an Ergebnissen liefert.

Die Ergebnisse der Indeed-Jobsuche
Die Ergebnisse der Indeed-Jobsuche

📘 Kosten und Limits

Aktuell kostet jede importierte Stellenanzeige 5 Datablist Credits. Das Limit gilt pro Suchanfrage oder öffentlicher Ergebnis-URL und liegt bei jeweils bis zu 500 Ergebnissen. Prüfe vor einem größeren Durchlauf die Schätzung in den Einstellungen der Quelle und den Credit-Guide von Datablist.

Indeed-Stellenanzeigen automatisch scrapen

Damit Deine Job-Leads aktuell bleiben, kannst Du den automatischen Import neuer Stellenanzeigen planen. So basiert Dein Outreach jederzeit auf frischen Daten.

Schritt 1: Doppelte Stellenanzeigen verhindern

Bevor Du die Automatisierung einrichtest, aktivierst Du für das Feld "Job Offer ID" die Eindeutigkeitsprüfung. Dadurch werden Stellenanzeigen nicht mehrfach importiert.

  1. Öffne die Einstellungen Deiner Collection.
  2. Suche das Feld "Job Offer ID".
  3. Aktiviere die Einstellung "Do not allow duplicate values".
Eindeutigkeit für die Job Offer ID aktivieren
Eindeutigkeit für die Job Offer ID aktivieren
Die Einstellung "Do not allow duplicate values" aktivieren
Die Einstellung "Do not allow duplicate values" aktivieren

Schritt 2: Stellenanzeigen automatisch importieren

Nachdem Du die Eindeutigkeitsprüfung aktiviert hast, kannst Du automatische Importe planen.

  1. Öffne die Quelle Indeed Job Scraper. Das geht entweder in einer neuen Collection oder über "Import -> Import from data sources" im Header.
  2. Wenn Du Keywords and Locations verwendest, stellst Du Date Posted für einen wöchentlichen Durchlauf auf Last 7 days. Im Such-URL-Modus konfigurierst Du den Datumsfilter direkt bei Indeed und fügst eine öffentliche Ergebnis-URL ein. Die Datumseinstellung in Datablist ist für Keyword-Suchen verfügbar.
Die Einstellung für Date Posted festlegen
Die Einstellung für Date Posted festlegen
Beispiel für Stellenanzeigen aus den vergangenen sieben Tagen
Beispiel für Stellenanzeigen aus den vergangenen sieben Tagen
  1. Klicke auf "Continue". Wähle auf der Seite mit den Output-Feldern ganz unten "Schedule Import" aus. Lege anschließend fest, wie oft neue Stellenanzeigen importiert werden sollen: täglich, wöchentlich oder monatlich.
Schedule Import
Schedule Import
Den Import von Indeed-Stellenanzeigen automatisieren oder planen
Den Import von Indeed-Stellenanzeigen automatisieren oder planen
  1. Fahre fort und speichere Deine Automatisierung.
  2. Du kannst die Automatisierung jederzeit manuell über das Panel "Enrich -> Automation" starten.

Das war's! Datablist ruft jetzt anhand Deiner Filter regelmäßig die neuesten Stellenanzeigen ab und hält Deine Lead-Liste automatisch auf dem aktuellen Stand.