Um Mitglieder einer Facebook-Gruppe als CSV zu exportieren, öffnest Du eine Gruppe, auf die Du Zugriff hast, und führst das Open-Source-Browser-Skript aus, bevor Du den Tab Personen öffnest. Scrolle anschließend, um Profile zu laden, und klicke auf Download X members. Der Export enthält die Mitglieder, die das Skript während Deiner Navigation erfasst hat. Eine vollständige Liste aller Gruppenmitglieder ist nicht garantiert.

Wenn Du aus dieser CSV eine Prospect-Liste erstellen möchtest, prüfe die Profile und reichere die relevanten Namen in Datablist mit LinkedIn-URLs an, bevor Du jemanden kontaktierst.

Das einzige Problem: Beim Scraping von Facebook-Gruppen erhältst Du viele Leads von geringer Qualität! In den Gruppen findest Du zahlreiche Studierende, Praktikanten und andere Personen, die nicht zu Deiner Zielgruppe gehören.

Facebook-Gruppen sind leistungsstark, aber ihre Mitglieder müssen gefiltert werden. Mein Rat: Nutze Facebook-Gruppenmitglieder als Quelle, um relevante Kontakte zu finden – aber schreibe niemals die gesamte Gruppe per Massenmail an! Die Herausforderung besteht darin, Deine Facebook-Leads anzureichern, zu segmentieren und anschließend nur die passenden Prospects zu kontaktieren.

Facebook ist ein privates soziales Netzwerk, und persönliche Daten sind geschützt. Einige Email-Finder versprechen, anhand eines Facebook-Profils eine E-Mail-Adresse zu finden. Meiner Erfahrung nach sind die Ergebnisse jedoch enttäuschend. Einfacher ist es, Informationen aus dem Facebook-Profil zu nutzen, um das passende LinkedIn-Profil zu finden. LinkedIn eignet sich hervorragend für Cold Messaging. Da es sich um ein Business-Netzwerk handelt, funktionieren Dienste zum Ermitteln von E-Mail-Adressen anhand von LinkedIn-Profilen besonders gut.

In dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung erfährst Du:

Schritt 1: Leads aus Facebook-Gruppen exportieren

Facebook ist ein privates Netzwerk und bietet keine integrierte Funktion zum Exportieren von Gruppenmitgliedern. Dafür benötigst Du ein Drittanbieter-Tool.

Du hast zwei Möglichkeiten:

  • Nutze Cloud-Dienste wie Phantombuster, die Skripte mit Deinen Facebook-Zugangsdaten auf ihren Servern ausführen.
  • Nutze Skripte oder Extensions direkt in Deinem Browser, um Daten beim Besuch von Facebook zu scrapen.

Dieses Skript erfasst die Mitgliederdaten, die beim Navigieren im Tab Personen geladen werden. Welche Profile dort verfügbar sind, hängt von Deinem Zugriff auf die Gruppe und den Daten ab, die Facebook in Deinem Browser lädt.

Neue Mitglieder werden auf der Seite „Personen“ angezeigt.
Neue Mitglieder werden auf der Seite „Personen“ angezeigt.

Facebook geht gegen Scraping vor und verfügt über Schutzmechanismen, die automatische Scraper erkennen. Bei Cloud-Diensten benötigst Du einen Proxy, um das Risiko einer Sperre zu reduzieren. Facebook verbessert diese Schutzmaßnahmen laufend – gehe beim automatisierten Scraping daher vorsichtig vor.

In dieser Anleitung zeige ich Dir, wie Du mit einem Browser-Skript Daten scrapest, während Du durch den Tab „Personen“ scrollst.

Hinweis
Für den Datenexport muss der Tab „Personen“ auf der Gruppenseite zugänglich sein. Die Gruppe muss also öffentlich sein oder Du musst bei privaten Gruppen Mitglied sein.

Facebook-Gruppenmitglieder als CSV exportieren

Um Mitglieder einer Facebook-Gruppe zu extrahieren, musst Du lediglich das folgende Skript kopieren und in die Chrome Developer Console einfügen.

Hinweis
Der Quellcode des Facebook Group Scrapers ist auf GitHub verfügbar. Das Skript liest die API-Aufrufe aus, die beim Laden der Mitglieder auf der Website erfolgen, und extrahiert daraus die Mitgliederdaten.

Öffne die Chrome Developer Console mit „Strg + Umschalt + I“ unter Windows oder „Cmd + Option + I“ auf dem Mac.
Öffne die Chrome Developer Console mit „Strg + Umschalt + I“ unter Windows oder „Cmd + Option + I“ auf dem Mac.
Füge das Skript des Facebook Group Extractors in den Console-Tab ein.
Füge das Skript des Facebook Group Extractors in den Console-Tab ein.

⚠️ Prüfe das Skript, bevor Du es ausführst. Die Developer Tools Deines Browsers warnen Dich möglicherweise davor, Code einzufügen. Sieh Dir im Quellcode-Repository an, was das Skript macht, und führe es nur aus, wenn Du ihm vertraust.

Warnung in der Chrome Console
Warnung in der Chrome Console

Profile von Facebook-Gruppenmitgliedern scrapen

Drücke die Eingabetaste, um das Skript auszuführen. Unten rechts auf der Seite erscheint ein Button mit der Aufschrift „Download X members“.

Du kannst die Developer Console jetzt schließen – Dein Skript ist aktiv 👍

Ein neuer Button erscheint
Ein neuer Button erscheint

In neueren Versionen werden die gescrapten Leads in einem Cache in Deinem Browser gespeichert. Dadurch bleiben die Daten auch bei einem Browser-Absturz erhalten. Wenn Du die Seite später neu lädst und das Skript erneut einfügst, werden die zuvor gescrapten Daten wiederhergestellt. Mit dem Button „Reset“ kannst Du den Cache leeren und mit einer leeren Liste beginnen.

Öffne anschließend auf der Gruppenseite den Tab „Personen“. Facebook zeigt dort eine Liste neuer Mitglieder an und lädt beim Scrollen automatisch weitere Profile. Scrolle nach unten, um neue Mitglieder zu laden.

Während Du scrollst, erfasst das Skript die API-Aufrufe von Facebook und speichert die Daten. Wenn möglich, werden sie zusätzlich im Cache abgelegt.

Scrolle, um Mitglieder der Facebook-Gruppe zu scrapen

Facebook-Mitglieder exportieren

Klicke auf den Button „Download X members“, um die Mitglieder als CSV-Datei zu exportieren.

Die CSV enthält acht Spalten:

  • Profile Id: Eindeutige Facebook-ID aus mehreren Ziffern.
  • Full Name: Zusammengesetzter Vor- und Nachname.
  • Profile Link: Profil-URI im Format https://www.facebook.com/{{username}}. Ist sie nicht verfügbar, wird standardmäßig die allgemeine URI https://www.facebook.com/profile.php?id={{profile_id}} verwendet.
  • Bio: Bio-Text des Mitglieds. Das kann eine Berufsbezeichnung, der Name einer Bildungseinrichtung oder eine Stadt sein. Das Feld kann auch leer bleiben.
  • Image Src: URL des Profilbilds.
  • Group Id: Facebook-Gruppen-ID aus mehreren Ziffern.
  • Group Joining Text: Relative Zeit seit dem Gruppenbeitritt, im Format „Member since XX“.
  • Profile Type: Facebook-Profiltyp. Mögliche Werte sind „User“ oder „Page“.

Hinweis
Um das Scraping zu beenden und den Button zu entfernen, lädst Du die Webseite einfach neu.

Cache leeren und neu beginnen

Die Mitgliederliste bleibt im Cache gespeichert, bis Du auf „Reset“ klickst. Du kannst mehrere Facebook-Gruppen nacheinander scrapen und die Daten später über das Feld Group Id segmentieren.

Wenn Du lieber für jede Gruppe eine eigene CSV-Datei erstellen möchtest, klicke auf „Reset“, bevor Du den Tab „Personen/Mitglieder“ öffnest.

FAQ

Wie viele Mitglieder kann ich exportieren?

Die CSV enthält die Profile, die geladen wurden, während das Skript aktiv war und Du durch den Tab Personen gescrollt hast. Die verfügbare Anzahl hängt von der Gruppe, Deinen Zugriffsrechten und der Facebook-Oberfläche ab. Vergleiche die Download-Anzahl mit den von Dir geladenen Mitgliedern und führe spätere Exporte zusammen, wenn Du die Gruppe erneut besuchst.

Wie lange dauert das Scraping der Gruppenmitglieder?

Das hängt davon ab, wie viele Profile die Seite beim Scrollen lädt. Behalte den Zähler Download X members im Blick. Höre auf, sobald Du die benötigten Profile erfasst hast oder die Seite keine weiteren Mitglieder lädt.

Warum steigt der Zähler beim Scrollen nicht?

Der Facebook Group Scraper verwirft Duplikate automatisch. Wurde ein Mitglied bereits gescrapt, wird es kein zweites Mal hinzugefügt. Beim Start des Skripts werden zuvor gescrapte Mitglieder aus dem Cache geladen. Wenn Du eine bereits bearbeitete Gruppe erneut scrapest oder eine neue Gruppe Mitglieder aus früheren Gruppen enthält, werden nur neue Profile ergänzt.

Kann Facebook mein Konto sperren?

Keine Extraktionsmethode kann garantieren, dass ein Facebook-Konto uneingeschränkt bleibt. Prüfe vor dem Erfassen von Mitgliederdaten die Nutzungsbedingungen von Facebook und Deine Berechtigung zum Zugriff auf die Gruppe. Verwende den Export ausschließlich für zulässige Zwecke.

Schritt 2: LinkedIn-Profile finden

Du hast eine CSV-Datei mit vielen Prospects? Perfekt! Jetzt wird daraus eine Lead-Datenbank.

Cold Messaging auf Facebook wirkt wie Spam. Facebook ist ein privates soziales Netzwerk. Ich möchte dort keine geschäftlichen Anfragen erhalten – und Deinen Prospects geht es wahrscheinlich genauso.

Mit dem Namen eines Prospects und einem Firmennamen oder einer Domain kannst Du nach einem LinkedIn-Profil suchen. Dieses kannst Du für LinkedIn-Nachrichten oder zum Ermitteln einer geschäftlichen E-Mail-Adresse nutzen.

In dieser Anleitung erfährst Du, wie Du Deine Facebook-Prospects mit der URL ihres LinkedIn-Profils anreicherst. Dafür verwendest Du in Datablist den LinkedIn Profile Finder from name. Dieses Enrichment führt anhand des Namens des Prospects eine Google-Suche nach einem LinkedIn-Profil durch.

Datablist-Sammlung erstellen und CSV importieren

Datablist eignet sich hervorragend, um CSV-Dateien anzusehen und zu bearbeiten sowie Aktionen für Deine Daten auszuführen. In dieser Anleitung zeige ich Dir, wie Du die Aktion „LinkedIn Profile Finder“ für Deine Prospects verwendest. Sie verarbeitet einen Namen und ein Keyword und gibt – sofern gefunden – die URL eines LinkedIn-Profils zurück.

Registriere Dich zunächst bei Datablist und erstelle eine Sammlung.

Klicke in der Seitenleiste auf „+“, um eine Sammlung zu erstellen. Klicke anschließend auf „Import CSV/Excel“.

CSV-/Excel-Datei importieren
CSV-/Excel-Datei importieren

Lade Deine CSV-Datei hoch, erstelle für jede CSV-Spalte eine Property und starte den Import. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung findest Du in unserer Dokumentation zum Datenimport.

Für jede Spalte eine Property erstellen
Für jede Spalte eine Property erstellen

Lead-Liste bereinigen

Filtere zunächst Deine Sammlung, um Profile vom Typ „Page“ zu entfernen und nur Leads mit dem Profiltyp „User“ zu behalten.

Auf Filters klicken
Auf Filters klicken
„Page“ herausfiltern
„Page“ herausfiltern

Lösche sie anschließend.

Unerwünschte „Page“-Leads löschen
Unerwünschte „Page“-Leads löschen

Wenn Du wie ich eine minimalistische Ansicht bevorzugst, blende unwichtige Properties aus. Lass nur „Full Name“, „ProfileLink“ und „Bio“ sichtbar.

Properties verwalten
Properties verwalten
Properties ausblenden
Properties ausblenden

Filtere Deine Sammlung anschließend, um nicht beruflich relevante Leads zu entfernen. Suche mit der Datablist-Suchfunktion oder mit Filtern nach Keywords wie „school“, „university“, „student“ und „college“.

Studierende, Praktikanten usw. entfernen
Studierende, Praktikanten usw. entfernen

Wenn Du ein lokales Unternehmen betreibst, filtere die Bios außerdem nach Deiner Stadt oder Deinem Land.

Hinweis
Die Facebook-Bio kann manchmal irreführend sein. Bei Studierenden steht dort eventuell „Works at {Name der Bildungseinrichtung}“. Gehe Deine Leads durch und entferne alle Einträge, deren Bio den Namen einer Schule oder Hochschule enthält.

Berufliche Informationen extrahieren

Bei Gruppenmitgliedern, für die Du nur einen Namen und keine Angaben zum Arbeitgeber hast, bleibt Dir die manuelle Suche. Suche bei Google nach „{vollständiger Name} site:linkedin.com/in/“ und prüfe die aufgeführten Profile.

Eine Suche nur anhand des Namens liefert häufig mehrere Personen mit demselben Namen. Sieh Dir die Profilseiten an und vergleiche Standort, Jobtitel und Foto, um herauszufinden, welches Profil zu Deinem Prospect gehört.

Zum Glück enthalten einige Facebook-Profile eine Bio, mit der Du die Auswahl automatisch eingrenzen kannst.

Du kannst auch Entity Name Extraction auf die Facebook-Spalte Bio anwenden. Das Enrichment extrahiert Firmennamen, Personen und Orte aus dem Bio-Text. So erhältst Du vor dem LinkedIn-Lookup oder der manuellen Prüfung sauberere Spalten.

Nur Leads mit Unternehmensangaben behalten

Um Dich auf B2B-Leads zu konzentrieren, filterst Du nach Profilen mit einem Firmennamen. Filtere dazu die Property bio und schließe Mitglieder aus, deren Bio den Text at nicht enthält.

B2B-Leads haben häufig eine Bio im Format Works at XX, CEO at XX oder Founder at XX.

Wichtig: Setze vor und nach at jeweils ein Leerzeichen. Andernfalls werden auch Wörter gefunden, die die Buchstaben at enthalten.

Nicht geschäftliche Profile filtern
Nicht geschäftliche Profile filtern

Lösche anschließend die gefilterten Leads und entferne den Filter, um Deine bereinigte Liste zu sehen.

Filter entfernen
Filter entfernen
Eine übersichtliche, bereinigte Liste mit B2B-Leads – leider auf Französisch
Eine übersichtliche, bereinigte Liste mit B2B-Leads – leider auf Französisch

Hinweis: Dadurch verschwinden viele Leads aus Deiner Liste. Das ist völlig normal. Lead Generation funktioniert immer so: Du beginnst mit einer großen Liste und grenzt sie auf wenige interessante Kontakte ein. Wenn Du mehr Leads benötigst, scrape weitere Profile und suche in zusätzlichen Gruppen.

Nachdem Du Deine Auswahl auf Facebook-Leads mit einem Firmennamen in der Bio eingegrenzt hast, musst Du den Firmennamen aus der „Bio“ extrahieren, um den Datablist „LinkedIn Profile Finder from name“ zu verwenden.

Firmennamen automatisch extrahieren

Jetzt extrahierst Du den Firmennamen aus der Bio. Mit dem Kontaktnamen und dem Firmennamen kannst Du den Datablist „LinkedIn Profile Finder from name“ verwenden – mehr dazu weiter unten.

Klicke im Menü „Edit“ auf „AI Editing“.

AI Editing
AI Editing

Gib den folgenden Prompt ein:

Extrahiere den Firmennamen aus der Bio in eine neue Property namens „Keyword“.
Der Firmenname steht nach dem Begriff „at“.
Der Firmenname kann aus mehreren Wörtern bestehen.

Wähle mit {{X}} die Property „Bio“ aus Deiner Sammlung aus.

Bio-Property auswählen
Bio-Property auswählen

So sieht der vollständige Prompt aus, bevor Du auf „Generate“ klickst.

Vollständiger Prompt
Vollständiger Prompt

Klicke anschließend auf „Generate“, um das Skript zu generieren. Du siehst eine Vorschau der Ergebnisse. Wenn alles gut aussieht, klicke auf „Run on items“.

Vorschau des Firmennamens
Vorschau des Firmennamens

Verbleibende Keywords manuell extrahieren

Wenn Du mehr Leads gewinnen möchtest, kannst Du Deine ursprüngliche vollständige Prospect-Liste bearbeiten und nach bestimmten Begriffen suchen. Interessante Bios enthalten beispielsweise „works“, „founder“, „CEO“ oder „marketing“. Passe die Suchbegriffe an Dein Unternehmen und die Sprache der Facebook-Gruppe an.

Hinweis
Um eine Zelle zu bearbeiten, klicke darauf und drücke die Eingabetaste.

Keyword-Property ausfüllen
Keyword-Property ausfüllen

LinkedIn Profile Finder from name ausführen

Der „LinkedIn Profile Finder from name“ nutzt Suchmaschinen, um LinkedIn-Profile automatisch zu finden. Dieses Enrichment ist im Datablist-Tarif „Standard“ verfügbar. Klicke hier für ein Upgrade.

Filtere Deine Sammlung zunächst so, dass Leads mit einer ausgefüllten Property „Keyword“ angezeigt werden. Klicke dann auf „Enrich“, um das Enrichments-Panel zu öffnen. Wähle das Enrichment „LinkedIn Profile Finder from name“, um die Konfiguration zu öffnen.

Enrichments
Enrichments
LinkedIn Profile Finder from name auswählen
LinkedIn Profile Finder from name auswählen

Wichtig
Die Genauigkeit des „LinkedIn Profile Finder from name“ hängt direkt von der Qualität Deiner Keywords ab. Ziele lieber auf kleine Facebook-Gruppen mit qualifizierten Mitgliedern als auf sehr große Gruppen.

Input Properties zuordnen
Input Properties zuordnen

Klicke anschließend auf „Continue to outputs configuration“. Das Enrichment verarbeitet Inputs und erzeugt Outputs. In diesem Fall gibt das Enrichment die Werte LinkedIn Profile Url, LinkedIn Profile Title und LinkedIn Profile Summary zurück.

Klicke auf „+“, um diese Properties zu Deiner Sammlung hinzuzufügen.

Output Properties zuordnen
Output Properties zuordnen

Starte den „LinkedIn Profile Finder from name“ mit „Run on first 10 items“. Wenn Du mit den Ergebnissen zufrieden bist, klicke auf „Run enrichment on all items“, um alle Leads zu verarbeiten. Das Enrichment bearbeitet Deine Lead-Datenbank in Blöcken von jeweils 30 Einträgen.

Vorschau der Ergebnisse
Vorschau der Ergebnisse

Tipps für bessere Leads
LinkedIn wird in Nordamerika und Europa intensiv genutzt, in Asien dagegen weniger. Um bessere Suchergebnisse zu erhalten, solltest Du regionale Gruppen auswählen – beispielsweise Gruppen mit Begriffen wie „European“, „German“ oder „Canadian“.

Schritt 3 (optional): Vollständige LinkedIn-Profildaten abrufen

Die Google-Ergebnisse des Enrichments „LinkedIn Profile Finder from name“ enthalten nur begrenzte Informationen.

Datablist bietet ein weiteres Enrichment, mit dem Du vollständige LinkedIn-Daten anhand einer LinkedIn-Profil-URL scrapen kannst!

Sobald Deine Ergebnisse vorliegen, filterst Du nach Mitgliedern, für die ein passendes LinkedIn-Profil gefunden wurde.

Ergebnisse filtern
Ergebnisse filtern

Wähle anschließend das Enrichment „LinkedIn Profile Scraper“.

LinkedIn Profile Scraper
LinkedIn Profile Scraper

Ordne nun die Property mit der LinkedIn Profile URL zu. Das sollte LinkedIn Page sein. Datablist nimmt einige Zuordnungen automatisch vor, könnte aufgrund des Links aber versehentlich die Facebook-URL auswählen. Prüfe deshalb unbedingt, ob die richtige Property zugeordnet ist.

Inputs des LinkedIn Profile Scrapers
Inputs des LinkedIn Profile Scrapers

Klicke auf der nächsten Konfigurationsseite auf „+“, um neue Properties für die Ergebnisse dieses Enrichments zu erstellen.

Extrahiere mindestens:

Warnung
Ordne die Property „Full Name“ nicht dem Full Name aus dem Facebook-Scraping zu. Datablist könnte diese Einträge sonst überspringen, um vorhandene Daten nicht zu überschreiben. Klicke auf „X“, um den Output zu ignorieren, oder auf „+“, um eine neue leere Property anzulegen.

Outputs des LinkedIn Profile Scrapers
Outputs des LinkedIn Profile Scrapers

Anschließend steht Dir eine vollständige Liste mit Properties für Deine Leads zur Verfügung. Nutze sie, um ungeeignete Leads herauszufiltern oder personalisierte Einleitungstexte zu erstellen.

Ergebnisse des LinkedIn Profile Scrapers
Ergebnisse des LinkedIn Profile Scrapers

Schritt 3a: Unternehmens-Domains über LinkedIn-Firmenseiten finden

In Schritt 3 erhältst Du eine „Current (or last) experience company page URL“. Mit Datablist kannst Du daraus ganz einfach die Domain des Unternehmens ermitteln.

Die Unternehmens-Domain ist für Schritt 4: E-Mail-Adresse finden wichtig!

Klicke auf „Enrich“ und wähle das Enrichment „Company Domain/LinkedIn Company Page Lookup“.

LinkedIn Page – Domain Lookup
LinkedIn Page – Domain Lookup

Wähle „Current (or last) experience company page URL“ als Input.

Inputs des LinkedIn Domain Lookups
Inputs des LinkedIn Domain Lookups

Erstelle eine neue Property, in der die Domain gespeichert wird.

Outputs des LinkedIn Domain Lookups
Outputs des LinkedIn Domain Lookups

Führe anschließend das Enrichment aus, um die Domains Deiner Leads zu ermitteln.

Schritt 4: E-Mail-Adressen von Gruppenmitgliedern finden

Für Email Marketing benötigst Du eine E-Mail-Adresse. Dabei gilt ganz klar: Es gibt keine direkte Möglichkeit, die E-Mail-Adresse aus Facebook auszulesen.

Du kannst jedoch den Namen, den Firmennamen beziehungsweise die Unternehmens-Domain oder die LinkedIn-Profil-URL nutzen, um eine E-Mail-Adresse zu finden!

Genau das macht das Enrichment „Email Finder“.

Klicke auf „Enrich“ und suche nach „Email Finder“.

Email Finder Enrichment
Email Finder Enrichment

Ordne unter Inputs den First Name, Last Name und Company Name aus diesem Schritt oder die Company Domain aus dem LinkedIn Profile Scraper zu.

⚠️ Hinweis
Die Ergebnisse des Email Finders sind deutlich besser, wenn Du den korrekten First Name, Last Name und die Unternehmens-Domain verwendest. Lies bitte Schritt 3: Vollständige LinkedIn-Profildaten abrufen, falls Du ihn übersprungen hast.

Wenn Du nur den Full Name hast, kannst Du das Enrichment Name Parser verwenden, um den Namen in Bestandteile wie First Name und Last Name aufzuteilen.

Ordne dem Input „LinkedIn Profile“ die Daten zu, die Du mit dem „LinkedIn Profile Finder from name“ ermittelt hast.

Inputs des Email Finders
Inputs des Email Finders

Erstelle neue Properties, um die Ergebnisse zu speichern. Dieses Enrichment gibt zwei Properties zurück:

  • Email – die E-Mail-Adresse
  • Email Status – Angaben zur Zustellbarkeit der gefundenen Adresse oder die Meldung not_found, wenn keine E-Mail-Adresse ermittelt wurde.
Outputs des Email Finders
Outputs des Email Finders

Führe anschließend das Enrichment „Email Finder“ aus.

Preisinformation
Der Email Finder kostet 25 Credits pro gefundener E-Mail-Adresse. Wenn keine Adresse gefunden wird, werden Dir keine Credits berechnet.

Ergebnisse des Email Finders
Ergebnisse des Email Finders

Schritt 5: Sammlung mit neuen Mitgliedern aktualisieren

Nachdem Du die Mitglieder einer Facebook-Gruppe zum ersten Mal gescrapt hast, solltest Du regelmäßig nach neuen Mitgliedern schauen und Deine Datablist-Sammlung aktualisieren.

In Datablist kannst Du für jede Property einer Sammlung eine Eindeutigkeitsregel festlegen. Ist die Option „Do not allow duplicate values“ aktiviert, werden doppelte Zeilen beim CSV-Import übersprungen oder zusammengeführt.

Aktiviere „Do not allow duplicate values“ für die Property „Profile Id“. Diese ID ist für jedes Facebook-Profil eindeutig und ändert sich nicht.

Eindeutigkeitsregel für Profile Id hinzufügen
Eindeutigkeitsregel für Profile Id hinzufügen

Ergebnisse als Excel-Datei exportieren (optional)

Wenn Du die Mitglieder der Facebook-Gruppe in Microsoft Excel weiterverarbeiten möchtest, klicke auf „Export“ und wähle „Microsoft Excel“ als Exportformat.

Scraping-Skript in einer Chrome Extension speichern

Das Skript jedes Mal in die Chrome Console zu kopieren, kostet Zeit. Die gute Nachricht: Mit einer Chrome Extension kannst Du das Skript schnell in die Seite injizieren. Es lässt sich automatisch auf Facebook-Seiten oder manuell per Klick ausführen.

Schnellzugriff mit einer Chrome Extension
Schnellzugriff mit einer Chrome Extension

Die Chrome Extension heißt „Inject Code“ und ist im Chrome Web Store verfügbar: https://chromewebstore.google.com/detail/inject-code/jpbbdgndcngomphbmplabjginoihkdph

Chrome Web Store
Chrome Web Store

Klicke nach der Installation der Chrome Extension darauf, um ein neues Skript zu konfigurieren.

Inject Code konfigurieren
Inject Code konfigurieren

Klicke auf „+“, um ein „Snipper (script)“ zu erstellen.

Neues Snippet hinzufügen
Neues Snippet hinzufügen

Verwende auf der Konfigurationsseite die folgenden Einstellungen:

  • Name: Facebook
  • URL Filter: https://www.facebook.com/*
  • Type: js
  • AutoRun: Wähle on, um das Skript automatisch auf Facebook-Seiten zu injizieren. Mit off wird es erst nach einem Klick im Extension-Menü hinzugefügt.
  • CodeSource: Custom Code

Klicke auf „Save“.

Snippet-Konfiguration
Snippet-Konfiguration

Hefte die Extension an die Navigationsleiste, damit Du jederzeit darauf zugreifen kannst. Das war’s – viel Erfolg beim Facebook-Scraping!

Extension anheften
Extension anheften

Weitere Scraper


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