LinkedIn Sales Navigator ist aktuell eine der besten B2B-Datenquellen überhaupt. Die Filter sind präzise, die Daten sind frisch und Deine Wunschkunden sind sowieso schon auf der Plattform. Aber bevor Du das wirklich ausnutzen kannst, musst Du zwei Probleme lösen:
- LinkedIn zu scrapen ist riskant und kann zu einem Account-Ban führen (vor allem, wenn Du eine Browser Extension nutzt)
- Wenn Du Leads aus Sales Navigator scrapst, bekommst Du keine E-Mail-Adressen.
Dieser Guide löst beide Probleme – und wenn Du Schritt für Schritt mitmachst, lernst Du:
- Wie Du Leads aus LinkedIn Sales Navigator scrapst, ohne gebannt zu werden
- Wie Du für jeden gescrapten Lead eine verifizierte E-Mail-Adresse findest
Außerdem zeige ich Dir ein paar zusätzliche B2B-Data-Enrichment-Tricks, mit denen Deine Leadliste von „okay“ zu wirklich vollständig wird.
Jeder Schritt ist klar erklärt. Wenn Du mitmachst, hast Du in weniger als 10 Minuten eine komplette LinkedIn-Leadliste inklusive E-Mails.
📌 Kurzfassung für alle, die wenig Zeit haben
In diesem Artikel zeige ich Dir, wie Du eine vollständige B2B-Leadliste aus LinkedIn aufbaust – inklusive verifizierter E-Mails. Hier die Zusammenfassung:
Die Probleme:
- Die meisten LinkedIn-Scraping-Tools gefährden Deinen Account
- LinkedIn und Sales Navigator liefern top Prospect-Daten, aber keine E-Mails.
Die Lösung für beide Probleme: Nutze Datablist, um LinkedIn-Leads sicher zu scrapen (keine Browser Extension, keine Account-Credentials nötig) und reichere sie dann mit verifizierten E-Mails über den Waterfall Email Finder an.
Warum das funktioniert:
- Datablist fasst Deinen LinkedIn-Account nicht an
- Du bekommst 25% mehr E-Mails als mit Tools, die nur einen Provider nutzen
- Du zahlst nur für erfolgreich gefundene E-Mails
Benötigte Zeit: Unter 10 Minuten von Start bis Ergebnis
Inhaltsverzeichnis
- Einführung: Was wir machen – und warum es wichtig ist
- Leadliste mit E-Mails erstellen: Schritt-für-Schritt
- LinkedIn-Leadliste anreichern
- Fazit
- FAQ
Einführung: Was wir machen – und warum es wichtig ist
Bevor wir in die Steps einsteigen, kurz das Setup: welches Tool wir nutzen und wie der Workflow von Anfang bis Ende aussieht. Dann hast Du beim Mitmachen sofort den Überblick.
Was ist Datablist? (Das Tool, das wir nutzen)
Datablist ist eine Plattform, mit der Du lead generation-Workflows automatisierst. Aktuell nutzen 25k User Datablist, um Daten zu finden, zu bereinigen und anzureichern – mit über 60 Tools, von AI Agents über Email Finders und AI processors bis hin zu Technology enrichments und mehr.
Zusätzlich kannst Du in Datablist automatisierte Workflows bauen, die nach Zeitplan oder on demand laufen. Ein paar typische Use Cases, die Datablist-User feiern:
- Lead-Listen erstellen
- Emails mit AI personalisieren
- CRMs bereinigen und deduplizieren
- Jobanzeigen aus 19 Jobboards gleichzeitig scrapen
- LinkedIn Sales Navigator Suchen scrapen – ohne Account-Risiko
Unterm Strich: Wenn Du Daten ziehen, bereinigen oder automatisierte Workflows drumherum bauen willst – und das Ganze einfach, schnell und zuverlässig sein soll – dann bist Du bei Datablist richtig.
💡 Datablist in 35 Wörtern
Datablist ist eine Plattform zur Automatisierung von lead generation Workflows mit über 60 Tools – inklusive AI Agents, Waterfall Enrichment für E-Mails und Telefonnummern, Data-Cleaning-Tools für Deduplication und mehr.
Leads aus LinkedIn scrapen
Der erste Teil Deiner LinkedIn-Leadliste ist: die Rohdaten aus Sales Navigator (oder normalem LinkedIn) rausziehen. Das besteht im Kern aus:
Suche konfigurieren
- Eine gezielte Suche in Sales Navigator erstellen
- Die richtigen Filter setzen, um Deine Ideal Prospects zu finden
- Filter vermeiden, die den Scrape kaputt machen
Ergebnisse scrapen
- Die URL Deiner Suche kopieren
- In Datablists LinkedIn Search Scraper einfügen
- Leads ziehen, ohne Dein Konto zu gefährden
Das ist an sich simpel – entscheidend ist, welche Filter Du nutzt und welche Du besser weglässt (dazu gleich mehr).
Leads anreichern
Sobald Du Deine Leads hast, kommt der nächste Schritt: E-Mail-Adressen finden. Mit Datablist geht das sogar nur auf Basis der LinkedIn Profile URL.
Was Du bekommst:
- Verifizierte E-Mail-Adressen
- Deliverability-Status pro E-Mail
- MX-Provider-Infos
Mehr als nur E-Mails:
Datablist hat ein ganzes Enrichment-Ökosystem – besonders praktisch, wenn Du Deine Leadliste für Cold Emailing und Personalisierung aufbohren willst. Nach dem E-Mail-Finding kannst Du Firmen mit AI recherchieren, Technologien identifizieren, messy Daten bereinigen und mehr. Die Highlights zeige ich Dir am Ende.
Leadliste mit E-Mails erstellen: Schritt-für-Schritt
Jetzt zum eigentlichen Prozess. Ich teile das in klare Steps auf, damit Du es easy nachbauen kannst.
Suchanfrage in Sales Navigator erstellen
Geh zuerst in LinkedIn Sales Navigator und öffne die Lead Search. Klicke auf den Pfeil, damit alle verfügbaren Filter ausgeklappt werden.
📘 Du nutzt normales LinkedIn?
Die Anleitung funktioniert für Sales Navigator und für normales LinkedIn. Mach einfach Deine Suche in LinkedIn, kopiere die URL aus der Browserleiste und füge sie in Datablist ein. Der Rest ist identisch.
Sales Navigator bietet Dir 33 Filter. Nutze sie, um Deine Ideal Prospects sauber einzugrenzen. Für die besten Ergebnisse: halte die Suche unter 2.500 Leads.
Filter, die Du nutzen solltest:
- Jobtitel und Senioritätslevel
- Unternehmensgröße und Branche
- Region und Standort
- Jahre in aktueller Position
- Keywords im Profil
Filter, die Du NICHT nutzen solltest:
Das sind account-spezifische Filter – und die machen beim Scraping Probleme:
- Connection grade (1st, 2nd, 3rd)
- Saved lists
- Past colleagues
- Shared experiences
- Viewed profile
- Follows company page
- Interactions
Warum das Ganze? Weil diese Filter an Deinen persönlichen Account gebunden sind. Da Datablist ohne Deinen Account scrapt, funktionieren sie nicht.
Was, wenn Deine Suche mehr als 2.500 Ergebnisse hat?
Dann segmentiere sie in kleinere Pakete:
- Nach Bundesland/Region statt nach ganzem Land filtern
- Branche weiter in Sub-Kategorien runterbrechen
- Den Filter „years in current position“ nutzen, um Segmente zu bauen
- Nach Company-Size-Ranges splitten
Beispiel: Wenn Du nach CEOs von US-Softwarefirmen (10–50 Mitarbeiter) suchst, kommen schnell 10.000 Ergebnisse raus. Stattdessen: einzelne Suchen für California, Texas und New York. Jede Suche bleibt unter dem Limit – und Du kannst später alles zusammenführen.
Sobald Deine Suche steht, kopierst Du die URL aus der Browser-Adresszeile. Das ist das Einzige, was Du für den nächsten Schritt brauchst.
LinkedIn-Leads scrapen – ohne Account-Risiko
Step 1: Bei Datablist.com registrieren
Geh auf Datablist.com und erstelle einen Account. Das dauert weniger als eine Minute.
Step 2: Eine neue Collection erstellen
Wenn Du drin bist, klicke auf New Collection. Dort landen Deine gescrapten Leads.
Step 3: Zum LinkedIn Search Scraper gehen
Klicke auf See all sources und wähle dann den LinkedIn Search Scraper aus der Liste.
Step 4: Scrape konfigurieren
Du siehst einen einfachen Config-Screen. So gehst Du vor:
- Füge Deine Sales Navigator Search URL ins erste Feld ein
- Setze optional ein Limit, wenn Du nicht alle Ergebnisse willst
- Klicke Continue
Step 5: Outputs auswählen und starten
Datablist zeigt Dir alle Datenpunkte, die es extrahieren kann – und erstellt automatisch jeweils ein Property dafür.
Klicke auf die ✕ Icons, um Felder zu entfernen, die Du nicht brauchst. Danach: Run import now.
Step 6: Ergebnisse abrufen
Nach wenigen Minuten ist Deine Collection mit sauber strukturierten Lead-Daten gefüllt. Kein Risiko für Deinen Account. Kein kompliziertes Setup.
Fertig. Datablist scrapt Deine Leads, ohne Deinen LinkedIn-Account zu berühren. Keine Browser Extension. Keine Cookies. Kein Ban-Risiko.
💡 Warum diese Methode sicher ist
Datablist fragt nie nach Deinem LinkedIn-Login, Cookies oder anderen Account-Credentials. Dein LinkedIn-Profil ist komplett vom Scraping-Prozess entkoppelt – genau deshalb vertrauen Tausende darauf, ohne Angst vor einem Ban.
LinkedIn-Leadliste anreichern
Jetzt hast Du Deine Leads aus LinkedIn: Namen, Jobtitel, Firmen und LinkedIn Profile URLs. Um aber wirklich Outreach zu machen, brauchst Du E-Mails. So bekommst Du sie.
E-Mail-Adressen aus LinkedIn-Profilen finden
Die meisten Email-Finder-Tools wollen Vorname, Nachname und Company Domain. Aber was, wenn Du nur LinkedIn Profile URLs hast? Genau dafür gibt es in Datablist den Waterfall Email Finder.
Step 1: Die Enrichment Library öffnen
Während Deine gescrapten Leads noch in Datablist sind, klicke im Top-Menü auf Enrich.
Step 2: Zum Enrichment navigieren
- Geh in den Bereich People
- Wähle den Waterfall Email Finder
Step 3: Enrichment einrichten
Jetzt siehst Du folgende Einstellungen:
- Email Search Method – Öffne das Dropdown und wähle: By LinkedIn URL
- Use Full Name – verschwindet, sobald Du „By LinkedIn URL“ ausgewählt hast
- Custom Waterfall – verschwindet ebenfalls nach Auswahl von „By LinkedIn URL“
Step 4: Inputs mappen
Mappe jetzt die LinkedIn Profile URLs in Deiner Collection als Input Property und klicke auf Continue to outputs configuration.
Step 5: Outputs auswählen
Der Waterfall Email Finder liefert Dir drei Datenpunkte:
- Email Found – die gefundene E-Mail
- Email Status – Deliverability-Status der E-Mail
- MX Provider – der MX-Provider hinter der Adresse
Klicke auf die ⊕ Icons, um sie in Deine Collection zu übernehmen, und dann auf Instant Run.
Step 6: Enrichment ausführen
Zum Schluss klickst Du auf das Dropdown neben „Run on first 10 items“ und wählst All view items, damit das Enrichment über alle Items läuft. Alternativ kannst Du es auch nur für die ersten 10 oder 100 laufen lassen.
💰 Du zahlst nur bei Erfolg
Beim Waterfall Email Finder werden Dir nur E-Mails berechnet, die tatsächlich gefunden und verifiziert wurden. Keine E-Mail gefunden? Keine Kosten. So zahlst Du nicht für leere Treffer.
Was sonst noch geht: Datablists Enrichment-Ökosystem
Datablist hat über 60 Tools, um Leadlisten zu bauen, zu bereinigen und anzureichern. Hier ein paar der beliebtesten Highlights – nach Kategorie sortiert:
AI-gestützte Recherche
- AI Research Agent: Recherchiert Companies und Prospects automatisch mit AI. Du bekommst Zusammenfassungen, News, Funding-Infos und mehr.
- Claude-, ChatGPT- und Gemini-Integrationen: Verarbeite Deine Daten direkt in Datablist mit jedem gängigen AI-Modell
Company-Data-Enrichments
- Technology Finder: Sieh, welche Tools und Technologien eine Firma nutzt
- Website Finder: Company-Websites anhand eines Namens finden
- Company Name Cleaner: Messy Company Names mit AI normalisieren
Scrapers
- Instagram Profile Scraper: Profildaten aus Instagram-Handles ziehen
- Job Board Scraper: Jobanzeigen aus 19 verschiedenen Jobboards gleichzeitig scrapen
Data-Cleaning-Tools
- Deduplication
- Format-Standardisierung
Die Quintessenz: Egal, was Dir für eine starke Leadliste noch fehlt – sehr wahrscheinlich gibt es dafür ein passendes Enrichment. Und alles läuft auf derselben Plattform, ohne ständiges Export/Import zwischen Tools.
Fazit
Fassen wir zusammen, was wir gemacht haben. Eine vollständige Leadliste inklusive E-Mails baust Du so:
- Suche konfigurieren in Sales Navigator – mit den richtigen Filtern (und ohne account-spezifische)
- Leads sicher scrapen mit dem LinkedIn Search Scraper von Datablist
- Verifizierte E-Mails finden mit dem Waterfall Email Finder
- Weiter anreichern mit AI-Recherche, Technologie-Daten und mehr
Der komplette Prozess dauert mit Datablist unter 10 Minuten von Start bis Ergebnis. Keine Browser Extensions. Kein Risiko für Deinen LinkedIn-Account. Und Du zahlst nur für gefundene E-Mails.
FAQ
Was kostet es, eine Leadliste inklusive E-Mails zu erstellen?
Datablist arbeitet mit einem Credit-System. Das Scrapen eines Sales Navigator Profils kostet 10 Credits. Das Finden einer E-Mail kostet 25 Credits. Mit dem Starter-Plan für 25$/Monat (inklusive 5.000 Add-on Credits) und einem Credits-Top-up für 20$ (20k Credits) landest Du bei insgesamt 25k Credits – das reicht für 714 Leads inklusive E-Mail-Adressen. Das ist preislich vergleichbar mit Evaboot, nur bleibt bei Datablist Dein Account sicher.
Wie genau sind die E-Mails, die Datablist findet?
Sehr genau. Datablist nutzt einen Waterfall-Enrichment-Ansatz: Es werden mehrere Email-Provider abgefragt und das beste Ergebnis zurückgegeben. Dadurch liegt die Finding-Rate ca. 25% höher als bei Tools, die nur einen Provider nutzen. Außerdem wird jede E-Mail vor der Abrechnung auf Deliverability geprüft – Du zahlst also nicht für Adressen, die bouncen.
Welche Datenpunkte bekomme ich beim LinkedIn-Scraping?
Der LinkedIn Search Scraper liefert 30 Datenpunkte, unter anderem: vollständiger Name, Jobtitel, Company Name, Company Size, Branche, Standort, LinkedIn Profile URL, Sales Navigator URL, Profil-Headline, Jahre in aktueller Position und mehr. Du entscheidest selbst, welche Felder Du in Deine Collection aufnehmen willst.
Kann ich statt Sales Navigator auch normales LinkedIn nutzen?
Ja. Der Scraper funktioniert sowohl mit Sales Navigator Search URLs als auch mit normalen LinkedIn Search URLs. Der Prozess ist identisch: Suche konfigurieren, URL kopieren, in Datablist einfügen. Sales Navigator hat nur mehr (und bessere) Filter.
Wie lange dauert es, eine Leadliste inklusive E-Mails zu erstellen?
Wenn Du dieser Anleitung folgst, kommst Du in unter 10 Minuten von null zu einer vollständigen Leadliste inklusive E-Mails. Das Scraping dauert ein paar Minuten – je nach Lead-Anzahl – und das E-Mail-Enrichment läuft danach sehr schnell. Viele sind überrascht, wie flott das geht.
Führt LinkedIn-Scraping zu einem Account-Ban?
Nicht mit Datablist. Browser Extensions und Python-Skripte führen oft zu Bans, weil sie unter Deinem Account laufen und Deine IP nutzen. Datablist braucht keinen LinkedIn-Login, keine Cookies und keine Verbindung zu Deinem Account. Dein Profil bleibt komplett sicher.


















