Welcher LinkedIn Sales Navigator Scraper am besten zu Dir passt, hängt davon ab, welche Suche Du exportieren möchtest, ob Du Deine eigene LinkedIn-Session verwenden willst und welche Felder das Ergebnis enthalten soll. Datablist, Skrapp, Evaboot, PhantomBuster und Apify verfolgen unterschiedliche Ansätze. Prüfe deshalb die Account-Verbindung und die Kosten eines Testlaufs, bevor Du eine vollständige Lead-Liste verarbeitest.
Laut den Hinweisen zu unzulässiger Software von LinkedIn verstoßen Drittanbieter-Tools, die Daten von LinkedIn scrapen oder Aktivitäten automatisieren, gegen die Nutzungsvereinbarung. Ein Modus, der nicht nach Deinem Cookie fragt, verringert das Risiko einer Offenlegung Deiner Account-Zugangsdaten. Er garantiert jedoch weder die Einhaltung der Regeln noch ein vollständig risikofreies Vorgehen.
📌 Schnelle Entscheidungshilfe
Entscheide anhand der benötigten Suche, der Nutzung Deiner LinkedIn-Session und der Ausgabefelder, die Du in einem Test prüfen kannst.
Datablist bietet einen Standardmodus ohne Deinen LinkedIn-Account sowie einen optionalen Modus, der Dein
li_at-Cookie verwendet. Andere Produkte und Apify Actors haben eigene Anforderungen an die Verbindung. Prüfe daher den jeweiligen Workflow, bevor Du einen Lauf startest.Füge in Datablist die URL einer Sales-Navigator-Suche ein, behalte Scrape without providing LinkedIn account bei, wenn Du kein Cookie teilen möchtest, lege ein Limit fest und prüfe vor dem Start die geschätzten Credits sowie die verfügbaren Ausgabefelder.
LinkedIn Sales Navigator Scraper im Vergleich
| Tool | Art der Verbindung | Vor dem Start prüfen | Kostenmodell |
|---|---|---|---|
| Datablist | Der Standardmodus verwendet kein User-Cookie; der optionale Modus nutzt Dein li_at-Cookie | Suchtyp, Ausgabefelder, Ergebnislimit und geschätzte Credits | Die Credits pro ausgegebenem Lead hängen vom gewählten Modus ab |
| Skrapp | Browser-Erweiterung, die mit einer LinkedIn- oder Sales-Navigator-Session verwendet wird | Ob die Erweiterung Deine Suche oder Liste unterstützt | Aktuellen Tarif und das enthaltene Exportvolumen prüfen |
| Evaboot | Die Erweiterung übermittelt die Daten Deiner Sales-Navigator-Session an das Dashboard | Listengröße und Optionen zur E-Mail-Anreicherung | Aktuelle Gebühren für Export und Enrichment prüfen |
| Phantombuster | Die LinkedIn-Verbindung verwendet ein Session-Cookie und einen User-Agent | Einrichtung der Automatisierung und Account-Verbindung | Aktuellen Tarif und Ausführungslimits prüfen |
| Apify | Abhängig vom jeweiligen Actor | Actor-Eingaben, Session-Anforderungen, Wartungsstatus und Beispielausgabe | Abhängig vom Actor und der Plattformnutzung |
So vergleichen wir die Sales Navigator Scraper
Dieser Vergleich dient als Ausgangspunkt. Prüfe für Deinen geplanten Workflow immer die aktuelle Produktseite und führe einen kleinen Testexport durch.
Account-Sicherheit
Prüfe, ob das Tool Dein LinkedIn-Cookie, Deine Zugangsdaten oder Deine Browser-Session verlangt. Ein Modus ohne Dein Cookie reduziert die Offenlegung Deiner Zugangsdaten, kann aber nicht garantieren, dass LinkedIn den Scraping-Workflow erlaubt.
Nutzen für die Lead-Generierung
Beginne mit den Daten, die Du wirklich brauchst: Profil-URLs, Firmennamen oder E-Mail-Adressen. Ein Scraper kann eine Lead-Liste ohne verifizierte E-Mail-Adressen liefern. Dann ist ein zusätzlicher Enrichment-Schritt erforderlich.
Preise
Vergleiche die Kosten Deines konkreten Laufs. Berücksichtige dabei den gewählten Suchmodus, das Ergebnislimit und eine eventuelle E-Mail-Suche. Abopreise und Kosten pro Lead können sich ändern. Orientiere Dich daher an der aktuellen Schätzung des jeweiligen Tools und nicht an veralteten Dollarbeträgen.
Datablist: Verbindungsart selbst wählen
Der LinkedIn Search Scraper von Datablist verarbeitet die URL einer Sales-Navigator-Suche und erstellt Zeilen für die gefundenen Profile oder Unternehmen. Bei der Verbindungsart hast Du eine echte Wahl: Der Standardmodus Scrape without providing LinkedIn account fragt nicht nach Deinem Cookie. Scrape using your LinkedIn account erfordert dagegen Dein li_at-Cookie. Dadurch wird der Lauf mit Deiner Session verknüpft. Für Unternehmenssuchen in Sales Navigator steht dieser Modus nicht zur Verfügung.
Nutze den Standardmodus, wenn Du keine Account-Session bereitstellen möchtest. Entscheidest Du Dich für den Account-Modus, solltest Du verstehen, welche Zugriffsrechte das Cookie gewährt, und vorher die Regeln von LinkedIn zu automatisierten Tools lesen. Keiner der beiden Modi garantiert, dass jede Suche erfolgreich ist oder dass ein LinkedIn-Account nicht eingeschränkt werden kann.
Kleinen Sales-Navigator-Export starten
- Erstelle in Sales Navigator mit den benötigten Filtern eine Personen- oder Unternehmenssuche und kopiere die vollständige Such-URL. Datablist kann Links zu gespeicherten Suchen oder Account-spezifische Filter ablehnen. Eine reguläre Such-URL ist deshalb der beste Ausgangspunkt.
- Öffne in Datablist den LinkedIn Search Scraper und füge die URL in LinkedIn Search URL ein. Prüfe den erkannten Suchtyp und mögliche Validierungshinweise.
- Wähle Scrape without providing LinkedIn account, sofern Du nicht bewusst Dein eigenes
li_at-Cookie verwenden möchtest. Nutze für eine Unternehmenssuche in Sales Navigator den Modus ohne Deinen Account. - Lege ein niedriges Limit fest, zum Beispiel 25, und prüfe anschließend die neben dem Feld angezeigte Credit-Schätzung. In der aktuellen Konfiguration kostet die Aktion ohne Deinen Account 20 Credits pro Lead und mit Deinem Account 10 Credits pro Lead. Die optionale E-Mail-Suche kann zusätzliche Credits kosten. Maßgeblich ist die Schätzung, die Dir vor dem Start im Produkt angezeigt wird.
- Wähle die benötigten Ausgabefelder aus, etwa Name, LinkedIn-URL, Firmenname und Unternehmens-URL. Starte den Test, prüfe einige Zeilen und Statusmeldungen und erhöhe erst danach das Limit.
Eine Sales-Navigator-Suche ist standardmäßig keine E-Mail-Liste. Wenn Du E-Mail-Adressen benötigst, prüfe, ob die E-Mail-Suche aktiviert ist, welche Zusatzkosten entstehen und welche E-Mail-Felder ausgegeben werden. Der vollständige Sales-Navigator-Workflow erklärt die Einrichtung der Suche ausführlicher.
Du kannst die ausgegebenen Zeilen Deiner Lead-Liste in derselben Collection bereinigen, Duplikate finden und fehlende Felder anreichern. Das sind separate Schritte. Gehe nicht davon aus, dass ein gescraptes Profil automatisch eine verifizierte E-Mail-Adresse oder eine aktuelle Telefonnummer enthält.
LinkedIn Sales Navigator Scraper Nr. 2: Skrapp
Der Sales-Navigator-Workflow der Skrapp-Erweiterung läuft in Deinem Browser, während Du LinkedIn nutzt. Das kann interessant sein, wenn Du eine Sales-Navigator-Liste exportieren und im selben Workflow nach geschäftlichen E-Mail-Adressen suchen möchtest. Prüfe, welche Listen- und Suchtypen unterstützt werden, ob die E-Mail-Suche in Deinem Tarif enthalten ist und worauf die Erweiterung innerhalb Deiner Browser-Session zugreifen kann. Teste zunächst eine kleine Liste und kontrolliere die gefundenen E-Mail-Adressen, bevor Du sie für Outreach-Kampagnen verwendest.
LinkedIn Sales Navigator Scraper Nr. 3: Evaboot
Laut dem Help Center von Evaboot übermittelt die Erweiterung die URL der Sales-Navigator-Suche, den Suchtyp und die Session-Daten an das Dashboard. Das kann für Teams passen, die bereits intensiv mit Sales Navigator arbeiten. Der Export ist dadurch allerdings an diese Session gebunden. Prüfe das enthaltene Exportvolumen und ob die E-Mail-Suche für Deine geplante Listengröße separat berechnet wird.
LinkedIn Sales Navigator Scraper Nr. 4: PhantomBuster
PhantomBuster bietet wiederverwendbare Automatisierungen. Laut den Anweisungen zur Verbindung benötigen Läufe mit LinkedIn und Sales Navigator ein Session-Cookie und einen User-Agent. Das ist relevant, wenn Dein Team keine Account-Sessions mit externen Tools teilen darf. Vergleiche das Ausführungskontingent des Tarifs mit der Laufzeit Deiner konkreten Automatisierung und führe anschließend einen kleinen Test durch, um die Qualität der Ergebnisse zu prüfen.
LinkedIn Sales Navigator Scraper Nr. 5: Apify
Apify ist ein Marktplatz für einzelne Actors und kein einzelner Sales Navigator Scraper. Prüfe den Actor und nicht nur die Plattform. Eingaben, Ausgabeschema, Session-Anforderungen, Wartungsstatus und Preise unterscheiden sich. Manche Actors verlangen LinkedIn-Cookies, während andere einen Workflow ohne Cookie anbieten. Auf der Seite eines Actors kann außerdem stehen, dass er gerade gewartet wird. Kontrolliere daher den aktuellen Status und die Beispielausgabe, bevor Du eine umfangreiche Suche startest.
Den passenden Scraper für Deinen Workflow wählen
Wenn Du bereits eine Sales-Navigator-Such-URL hast und die Ergebnisse anschließend bereinigen und anreichern möchtest, starte einen kleinen Datablist-Lauf im Standardmodus. Arbeitet Dein Team mit gespeicherten Listen oder benötigt einen browserbasierten Export, prüfe die unterstützten Workflows von Skrapp und Evaboot. Für individuelle Automatisierungen solltest Du PhantomBuster mit dem jeweiligen Apify Actor vergleichen. Kontrolliere in jedem Fall die Verbindungsmethode, die Regeln der Datenquelle, die Ausgabefelder und die aktuellen Kosten, bevor Du den Lauf vergrößerst.
Häufig gestellte Fragen
Brauche ich ein Sales-Navigator-Abo?
Du benötigst Zugriff auf Sales Navigator, um die Suchfilter einzurichten, zu prüfen und eine Such-URL zu kopieren. Im Standardmodus von Datablist musst Du kein LinkedIn-Cookie bereitstellen. Verwendest Du ein Tool oder einen Modus, der eine Verbindung zu Deiner eigenen Sales-Navigator-Session herstellt, braucht der entsprechende Account den erforderlichen Zugriff.
Was unterscheidet Datablist von Evaboot?
Datablist bietet einen Standardmodus ohne Dein Account-Cookie und zusätzlich einen optionalen Cookie-basierten Modus. Der dokumentierte Erweiterungs-Workflow von Evaboot nutzt die Daten Deiner Sales-Navigator-Session. Entscheide anhand Deines Suchtyps, Deiner Richtlinien zum Account-Zugriff, der benötigten Ausgabefelder und der Kostenschätzung für Deine Liste.
Was kostet das Scraping von Sales Navigator?
In der aktuellen Aktionskonfiguration von Datablist kostet ein Lead im Standardmodus 20 Credits und mit Deinem Account 10 Credits. Die E-Mail-Suche kann separat berechnet werden. Gib ein Ergebnis-Limit ein, um vor dem Start die aktuelle Schätzung zu sehen. Andere Tools rechnen über Tarifkontingente oder Actor-spezifische Gebühren ab. Vergleiche deshalb die Kosten für dieselbe Anzahl an Ergebnissen und Feldern.
Welcher Sales Navigator Scraper ist der beste?
Es gibt keine Universallösung für jede Suche. Datablist ist ein praktischer Ausgangspunkt, wenn Du eine Such-URL ohne Bereitstellung Deines Cookies verarbeiten und anschließend mit den Zeilen weiterarbeiten möchtest. Eine Browser-Erweiterung kann besser zu einem listenbasierten Workflow passen, während sich ein Actor für eine individuelle Pipeline eignet. Teste Deine konkrete Suche und prüfe die Ergebnisse.
Kann ich ohne mein LinkedIn-Cookie scrapen?
Ja. Der Standardmodus von Datablist fragt nicht nach Deinem Cookie. Auch einige Apify Actors bieten einen solchen Ansatz an. Verstehe „ohne Cookie“ aber nicht als Zusage, dass ein Scraping-Workflow den LinkedIn-Regeln entspricht oder immer vollständige Daten liefert.
Beseitigt ein Modus ohne Cookie jedes Account-Risiko?
Du musst Dein eigenes Session-Cookie dabei nicht an das Tool weitergeben. Die LinkedIn-Regeln zur automatisierten Datenerfassung ändern sich dadurch jedoch nicht. Kein Anbieter kann ein vollständig risikofreies Vorgehen oder einen unterbrechungsfreien Zugriff garantieren.
Welches Tool eignet sich für die B2B-Lead-Generierung?
Gehe von den Feldern aus, die Dein Team benötigt. Profil- und Unternehmens-URLs können die Recherche unterstützen. Verifizierte Kontaktdaten erfordern möglicherweise ein separates Enrichment und eine zusätzliche Prüfung. Teste die Ergebnisse zunächst mit einer kleinen Gruppe bekannter Leads, bevor Du eine größere Kampagne aufsetzt.
Kann ich eine Chrome-Erweiterung verwenden?
Für Sales Navigator gibt es verschiedene Erweiterungen. Prüfe jedoch, welchen Session-Zugriff sie benötigen, und lies vor der Verwendung die Hinweise von LinkedIn zu unzulässiger Software.
Wie unterscheidet sich Sales-Navigator-Scraping vom normalen LinkedIn-Scraping?
Sales-Navigator-Such-URLs können spezielle Vertriebsfilter enthalten und dadurch eine gezieltere Auswahl an Personen oder Unternehmen liefern. Welche Felder ein Scraper ausgibt, hängt weiterhin vom Anbieter und den gewählten Ausgaben ab. Gehe nicht davon aus, dass automatisch eine E-Mail-Adresse enthalten ist.








