Dieser Guide zeigt dir, wie du tausende Instagram-Profile findest und scrapest, die bestimmte Keywords in ihrer Bio enthalten.
Du erfährst außerdem, wie du gezielt Profile aus bestimmten Instagram-Kategorien ansprichst.
Die native Instagram-Suche hat klare Grenzen. Wenn du nach Profilen über Keywords suchst, bekommst du oft nur eine Handvoll Treffer. Bei Hashtags zeigt Instagram dir Beiträge statt Profile.
Wir lösen das mit Google. Google indexiert Instagram-Seiten, sodass du gezielt nach Bio-Keywords suchen oder Profile aus bestimmten Instagram-Kategorien herausfiltern kannst.
📌 Schnellzugriffe
Warum diese Methode funktioniert
Instagram schränkt erweiterte Suchen nach Bio-Keywords stark ein. Profilseiten sind aber öffentlich. Google indexiert viele dieser Seiten und durchsucht ihren Inhalt. So wird Google praktisch zur Suchmaschine für Instagram-Bios.
Der Grund, warum das funktioniert: Wir trennen Discovery und Extraktion. Zuerst nutzt du Google, um Profile-URLs in großem Umfang zu finden. Danach verwendest du unseren Instagram Profile Scraper, um strukturierte Daten aus jedem Profil zu ziehen.
Google funktioniert hier wie ein Filter. Es priorisiert indexierte, verlinkte und sichtbare Profile. Dadurch bekommst du vor allem Businesses, Influencer und aktive Creator. Hohe Sichtbarkeit bedeutet in der Regel auch bessere Targets für dein Lead List Building.
Die echte Grenze: Google-Suchlimit
Eine einzelne Google-Suchanfrage liefert maximal etwa 250 bis 350 Ergebnisse. Dieses Limit kannst du nicht einfach umgehen, indem du „härter“ scrapest. Du kommst nur weiter, wenn du den Suchwinkel änderst.
Weil eine einzelne Query gedeckelt ist, besteht die Lösung darin, die Anzahl der Suchwinkel zu vervielfachen. Dafür nutzt du den Datablist Google Bulk Queries scraper, um Ergebnisse aus Hunderten von Suchanfragen zu extrahieren.
Mit dieser Methode kannst du mehrere tausend Instagram-Profile anhand von Keywords scrapen. Das kostet deutlich weniger als viele alternative Plattformen. 4.000 Instagram-Profil-URLs bekommst du schon für 10 $.
So funktioniert die Google-Methode
Google-Query
Google bietet Suchoperatoren, mit denen du Suchen auf bestimmte Websites beschränken und URLs mit bestimmten Pfaden ausschließen kannst.
Wenn du diese Operatoren kombinierst, erhältst du eine Query, die nur Instagram-Profile zurückgibt.
"Keyword" -inurl:/p/ -inurl:/reel -inurl:/channel -inurl:/guides -inurl:/explore site:instagram.com
Erklärung der Query:
"Keyword"erzwingt eine exakte Übereinstimmung.-inurl:/p/entfernt normale Posts.-inurl:/reelentfernt Reels.-inurl:/guidesentfernt Guide-Seiten.-inurl:/exploreentfernt Explore-Seiten.site:instagram.combeschränkt die Ergebnisse auf Instagram.
💡 Queries direkt in Google testen Bevor du skalierst, solltest du deine Idee validieren. Öffne Google und füge die Query ein. Ersetze „Keyword“ durch deinen Zielbegriff. Schau dir die ersten Ergebnisse genau an. Wenn die Profile zu dem passen, was du suchst, kannst du skalieren. Wenn nicht, passe das Keyword an und teste erneut. Skalierung funktioniert nur, wenn die Ausgangs-Query wirklich sauber ist.
Query-Varianten generieren
LLMs sind eine einfache Möglichkeit, alternative Keywords zu erzeugen. Du kannst damit eine Liste von Google-Queries erstellen, die du direkt in den Datablist Google Queries scraper einfügst.
Meine Favoriten dafür:
- ChatGPT
- Google Gemini
- Claude
Scraping & Bereinigung
Google liefert bis zu 300 Ergebnisse pro Query.
Hundert Varianten bringen dir bis zu 30.000 potenzielle Ergebnisse.
Viele Treffer überschneiden sich.
Nach Bereinigung und Deduplication bleibt dir ein großer, einzigartiger Datensatz.
Jedes Keyword trifft einen leicht anderen Cluster an Profilen. Überschneidungen sind normal. Durch Deduplication entfernst du doppelte Profile. Übrig bleibt eine starke Basis aus einzigartigen Profilen, die aus verschiedenen Suchwinkeln entdeckt wurden.
Instagram-Profile über Keywords finden
Jetzt, wo du die Methode verstanden hast, wenden wir sie konkret auf die Suche nach Instagram-Profilen über Keywords an.
Google durchsucht den Text innerhalb von Profilseiten. Gerade für Keyword-basierte Suchen funktioniert das sehr gut, weil Google Profile zurückgibt, in deren Beschreibung bzw. Bio diese Begriffe vorkommen.
Wenn dein Haupt-Keyword zum Beispiel „fitness coach“ ist, kannst du es mit weiteren Keywords erweitern, etwa:
- personal trainer
- strength coach
- online fitness coach
- weight loss coach
- gym coach
- bodybuilding coach
Jede Variante bringt dir neue Profile.
Diese Keywords werden verwendet, um über Google in Instagram-Profil-Bios zu suchen.
## Instructions:
- Konzentriere dich darauf, wie sich Menschen in ihrer Bio beschreiben.
- Beziehe Synonyme, verwandte Rollen, Nischen-Spezialisierungen und Positionierungswinkel ein.
- Vermeide Hashtags.
- Vermeide ganze Sätze.
## Beispiel:
- 'fitness coach' erzeugt 'personal trainer', 'strength coach' usw.
Format Instructions:
- Gib eine Liste mit 50 Keywords in einem Text-Canvas zurück, eins pro Zeile.
## Main Keyword:
"travel influencer"
Hinweis: Passe den Prompt an, wenn du mehr Keywords brauchst oder Varianten aus anderen Blickwinkeln erzeugen willst.
Sobald du die Liste der Kategorien hast, kannst du mit einem LLM die Queries generieren.
Nutze das angegebene Muster.
Beispiel: "travel influencer" -inurl:/p/ -inurl:/reel -inurl:/channel -inurl:/guides -inurl:/explore site:instagram.com
Gib die Liste der Queries in einem Text-Canvas zurück, eine pro Zeile.
## Pattern
"keyword" -inurl:/p/ -inurl:/reel -inurl:/channel -inurl:/guides -inurl:/explore site:instagram.com
Öffne Datablist und klicke in der Sidebar auf „Start from data source“.
Wähle die Datenquelle Google Search Queries aus.
Füge die aus dem Prompt erzeugten Queries ein.
Passe die Search-Einstellungen an, wenn du lokalisierte Profile oder bestimmte Länder targeten willst.
Starte das Google-Queries-Scraping.
Und folge anschließend den später beschriebenen Schritten für Bereinigung, Deduplication und Enrichment.
Instagram-Profile über Instagram-Kategorien finden
Eine weitere Anwendung dieser Methode ist die Suche nach Instagram-Profilen über Kategorien statt über Keywords.
Instagram-Business-Accounts verwenden Kategorien. Genau diese Accounts passen oft zu den Profilen, die du erreichen möchtest.
💡 Business-Kategorienamen auf Englisch abrufen
Besuche Instagram-Business-Seiten, um Beispiele für Kategorienamen zu bekommen. Wenn dein Browser auf eine andere Sprache eingestellt ist, zeigt Instagram dir übersetzte Kategorienamen an. Für die Google-Suche solltest du immer das englische Kategorien-Label verwenden. Um Englisch zu erzwingen, hänge
?locale=enoder?hl=enan die Profil-URL an, während du ausgeloggt oder im privaten Modus surfst. Sieh dir dazu auch unseren Guide an: beim Besuch eines Instagram-Profils eine Sprache erzwingen.
Instagram hat tausende hierarchische Kategorien. Jede Kategorie und ihre Unterkategorien liefern dir nützliche Varianten für Google-Queries.
Beispiel:
- Oberkategorie = Apparel & Clothing
- Unterkategorie = Women’s Clothing Store
- Unter-Unterkategorie = Sustainable Women’s Clothing
Jede Ebene eröffnet neue Suchwinkel. Wir lassen uns von einem LLM Hunderte verwandte Kategorien generieren und geben sie dann in Google Search weiter.
Gib 100 Kategorien zurück.
Gib die Liste der Kategorien in einem Text-Canvas zurück, eine pro Zeile.
Sobald du die Kategorienliste hast, generierst du daraus die Queries.
Nutze das angegebene Muster.
Beispiel: "Apparel & Clothing" -inurl:/p/ -inurl:/reel -inurl:/channel -inurl:/guides -inurl:/explore site:instagram.com
Gib die Liste der Queries in einem Text-Canvas zurück, eine pro Zeile.
## Pattern
"Category" -inurl:/p/ -inurl:/reel -inurl:/channel -inurl:/guides -inurl:/explore site:instagram.com
Öffne Datablist und klicke in der Sidebar auf „Start from data source“.
Wähle die Datenquelle Google Search Queries aus.
Füge die Queries ein. Passe bei Bedarf die Search-Einstellungen an, wenn du lokalisierte Profile targeten willst.
Starte das Scraping-Tool. Danach folgen Bereinigung, Deduplication und Enrichment.
Ergebnisse bereinigen
Der Google Bulk Queries Scraper liefert neben den richtigen Treffern auch irrelevante Ergebnisse und doppelte Profile zurück.
Bevor du einzelne Instagram-Profile enrichst, solltest du deine Web-Scraping-Daten online bereinigen, indem du unnötige Ergebnisse und Duplikate entfernst.
Bereinigung Schritt 1 – Nicht-Profil-Ergebnisse entfernen
Klappe die Spalte mit der Result URL auf und prüfe, welche Muster nicht zu Instagram-Profilen passen. Nutze die Filter-Tools, um Einträge zu löschen, denen typische Profilmerkmale fehlen.
In diesem Beispiel haben wir Instagram-URLs erhalten, die mit /popular beginnen. Die müssen raus.
Nutze das Filter-Tool, um Einträge anhand einer Liste von Begriffen aufzulisten.
Lösche diese Einträge anschließend.
In diesem Beispiel haben wir außerdem Profile-URLs mit einem zusätzlichen Pfad am Ende erhalten: /reels/.
Diesen entfernen wir, damit nur die eigentliche Instagram-Profil-URL übrig bleibt.
Klicke auf Clean und dann auf Find & Replace.
Suche nach /reels/ und ersetze es durch einen leeren String.
Bereinigung Schritt 2 – Duplikate entfernen
Überschneidungen zeigen, dass starke Profile in mehreren Suchanfragen auftauchen. Deduplication sorgt dafür, dass du jedes Profil nur einmal behältst. Nutze dafür das Tool Clean - Duplicates Finder, um Duplikate zu finden und zu entfernen.
Öffne den Duplicate Finder über Clean -> Duplicate Finder. Wähle die Result URL als Identifier aus. Einträge mit derselben Profil-URL werden dann als Treffer erkannt.
Im nächsten Screen wählst du den URL-Preprocessor aus und aktivierst die Einstellung „Ignore Query Params“. Damit werden zwei ähnliche Profil-URLs auch dann als gleich erkannt, wenn zusätzliche Tracking-Parameter in der URL hängen.
Sobald du die Liste der Duplikate hast, klicke auf Drop Conflicting Values.
Aktualisiere mit den neuen Einstellungen.
Prüfe die Vorschau und klicke auf Auto Merge.
Vollständige Instagram-Profildaten scrapen
Der Google Queries Scraper liefert nur die Discovery-Ebene: Result-Titel, URL und Snippet. In diesem Schritt bekommst du also Profil-URLs, aber noch keine strukturierten Instagram-Daten.
Der nächste Schritt ist Enrichment. Dabei wird jede Profil-URL aufgerufen und strukturierte Daten direkt von Instagram extrahiert. Für den vollständigen Datensatz nutzt du unseren Instagram Profile Scraper.
Diese Datenpunkte kannst du extrahieren:
- Bio
- Öffentliche E-Mail
- Follower-Anzahl
- Following-Anzahl
- Externer Link
- Kategorie
So kannst du nach Follower-Zahl filtern, Profile mit öffentlicher E-Mail herausziehen und Influencer von kleineren Creatorn trennen.
Klicke auf Enrich und suche nach dem Instagram Profile Scraper.
Wähle Instagram Profile Scraper aus.
Wähle den Instagram-Scraper aus, den du bevorzugst. In der Einstellungsbeschreibung siehst du, welche Felder der jeweilige Scraper extrahiert.
Mappe den Input auf den Result Link, der die Instagram-Profil-URL enthält.
Füge die Outputs des Scrapers mit Add all XXX outputs to collection zu deiner Collection hinzu.
Die Instagram-Profildaten werden als neue Spalten zu deiner Collection hinzugefügt.
Lass den Scraper zuerst auf den ersten 10 Einträgen laufen. Wenn die ersten Ergebnisse gut aussehen, stimmt deine Scraping-Konfiguration. Danach kannst du den Scraper auf die restlichen Profile anwenden.
Preise
Das solltest du zum Pricing wissen:
- Der Datablist Google Queries scraper kostet 2,5 Credits pro 10 Google-Ergebnisse.
- Datablist bietet ein Monatsabo ab 25 $/Monat sowie zusätzliche Credit-Pakete an. Mit dem ersten Credit-Paket bekommst du 1000 Credits für 1 $.
- Bereinigung und Deduplication sind im Abo enthalten.
- Unser Instagram Profile Enrichment startet bei 1 Credit pro Profil, also 1000 Profile für 1 $.
💡 Erst bereinigen, dann enrichen Jedes Profil, das du enrichst, kostet Credits. Wenn du Duplikate oder schlechte URLs enrichst, verbrennst du unnötig Geld. Entferne erst den Müll und alle Duplikate. Gib deine Credits danach nur für saubere, eindeutige Profile aus.
Preisbeispiel
- 400 über Google gescrapte Profile = 1 $
- 400 Profil-URLs mit unserem Instagram Profile Scraper enrichen = 0,40 $
- Gesamtkosten = 1,40 $
Weitere konkrete Beispiele
Hier sind drei einfache Beispiele zum direkten Kopieren:
- Yoga-Influencer finden und scrapen
- Nischen-Micro-Influencer finden
- Coaches in bestimmten Nischen finden
Beispiel 1 – Yoga-Influencer finden und scrapen
Wenn du eine Liste mit Yoga-Influencern, Yoga-Studios oder Yoga-Coaches aufbauen willst, kannst du diesem konkreten Workflow folgen.
Schritt 1: Keyword- und Kategorie-Varianten erzeugen
Wir brauchen Yoga-bezogene Keywords, die häufig in Bios vorkommen, und Instagram-Business-Kategorien, die zum Thema Yoga passen.
Generiere:
1) 50 Yoga-bezogene Keywords, die in Instagram-Bios verwendet werden
2) 50 Instagram-Business-Kategorien rund um Yoga
Gib das Ergebnis als zwei getrennte Listen in einem Text-Canvas zurück.
Ein Eintrag pro Zeile.
Du bekommst Varianten wie yoga instructor, certified yoga teacher, wellness studio oder holistic wellness coach. Jeder Begriff wird zu einem neuen Suchwinkel.
Schritt 2: Alle Google-Queries generieren
Sobald du deine Liste mit Keywords und Kategorien hast, kannst du die Google-Queries automatisch generieren.
Nutze dieses Muster:
"Keyword" -inurl:/p/ -inurl:/reel -inurl:/channel -inurl:/guides -inurl:/explore site:instagram.com
Nutze die untenstehende Liste und generiere pro Zeile genau eine Google-Query.
Füge keine Erklärungen hinzu.
Gib nur die Queries in einem Text-Canvas zurück.
## List:
[deine Liste mit Yoga-Keywords und Kategorien]
Du kannst all diese Queries direkt in den Datablist Google Queries Scraper einfügen.
Schritt 3: Scrapen, bereinigen und deduplizieren
Jede Query liefert bis zu 250 Ergebnisse. Wenn du 80 Yoga-Varianten erzeugst, kommst du auf 16.000 rohe URLs. Nach dem Entfernen von Nicht-Profil-URLs und nach der Deduplication bleiben mehrere tausend eindeutige Instagram-Profile zum Thema Yoga übrig.
Schritt 4: Enrichen und segmentieren
Sobald alles bereinigt ist, startest du das Enrichment mit dem Instagram Profile Scraper. Danach kannst du Influencer mit mehr als 10.000 Followern filtern, nur Profile mit öffentlicher E-Mail behalten, Yoga-Studios von Solo-Coaches trennen und anhand von Bio-Keywords wie „online classes“ segmentieren.
Beispiel 2 – Nischen-Micro-Influencer finden
Wenn du eine Liste mit Nischen-Micro-Influencern aufbauen willst, brauchst du einen gezielten Workflow. Nehmen wir an, deine Nische ist „vegan skincare“. Du suchst dann kleinere Creator in einem klar definierten Segment und willst generische Beauty-Influencer vermeiden.
Schritt 1: Nischen-Keywords und Kategorien erweitern
Wir brauchen zwei Arten von Varianten: Bio-Keywords, die Micro-Influencer in dieser Nische typischerweise verwenden, und Instagram-Business-Kategorien, die zu dieser Nische passen.
Generiere:
1) 50 Bio-Keywords, die in dieser Nische häufig verwendet werden
2) 50 Instagram-Business-Kategorien, die zu dieser Nische passen
Gib zwei getrennte Listen in einem Text-Canvas zurück.
Ein Eintrag pro Zeile.
Du bekommst Varianten wie vegan skincare blogger, clean beauty creator, cruelty free skincare, eco beauty influencer, plant based skincare expert und sustainable beauty advocate.
Jede Variante wird zu einem neuen Discovery-Winkel.
Schritt 2: Alle Google-Queries generieren
Nutze das Standardmuster für Google:
"Keyword" -inurl:/p/ -inurl:/reel -inurl:/channel -inurl:/guides -inurl:/explore site:instagram.com
Erzeuge eine Query pro Keyword und Kategorie. So bekommst du dutzende Suchwinkel, die gezielt kleine Creator in dieser Nische targeten.
Schritt 3: Scrapen, bereinigen und deduplizieren
Füge alle Queries in den Datablist Google Queries Scraper ein. Das Tool liefert Hunderte oder Tausende Profil-URLs zurück. Im nächsten Schritt entfernst du URLs, die keine Profile sind, und löschst Duplikate. Überschneidungen kommen häufig vor. Starke Profile erscheinen in mehreren Queries.
Schritt 4: Micro-Influencer enrichen und filtern
Starte das Enrichment mit dem Instagram Profile Scraper.
Danach kannst du:
- nach einer Follower-Zahl zwischen 1.000 und 20.000 filtern
- nur Profile mit öffentlicher E-Mail behalten
- Bios nach Begriffen wie „UGC“, „collab“ oder „DM for partnership“ durchsuchen
- nach Land oder Sprache segmentieren
Am Ende hast du eine saubere CSV mit Nischen-Micro-Influencern, die direkt für Outreach bereit ist.
Beispiel 3 – Coaches in bestimmten Nischen finden
Breite Begriffe wie „business coach“ liefern meist sehr generische Ergebnisse. Engere Nischen sind oft deutlich interessanter. Beispiele wären Notion-Produktivitätscoaches, ADHD-Business-Coaches oder Breathwork-Coaches für Unternehmer. Mit den folgenden Schritten baust du deine Lead List auf.
Schritt 1: Die Nische in Bio-Keywords aufbrechen
Starte mit deiner eng gefassten Nische.
Generiere 50 Bio-Keywords, die von diesen Coaches häufig verwendet werden.
Gib eins pro Zeile zurück.
Füge keine Erklärungen hinzu.
Du bekommst Ergebnisse wie ADHD productivity coach, neurodivergent entrepreneur mentor, focus coach for founders oder executive function coach. Jedes Keyword eröffnet dir einen neuen Suchpfad.
Schritt 2: Instagram-Business-Kategorien ergänzen
Lass dir zusätzlich passende Instagram-Business-Kategorien generieren. Dazu gehören zum Beispiel Business Coach, Mental Health Service, Consultant und Education. Kombiniere Kategorien und Bio-Keywords, um die Abdeckung zu maximieren.
Schritt 3: Google-Queries generieren und scrapen
Erstelle mit demselben Muster eine Google-Query pro Keyword und Kategorie. Scrape alle Queries gesammelt mit dem Datablist Google Queries Scraper.
Schritt 4: Bereinigen und enrichen
Entferne URLs, die keine Profile sind, und dedupliziere überlappende Ergebnisse. Enriche anschließend die Profile, um Bio, Kategorie, Follower und E-Mail zu extrahieren. Danach kannst du nach exakten Nischen-Keywords in der Bio filtern, eine Mindestanzahl an Followern festlegen und Profile nach Sub-Nischen taggen. So wird aus einer kleinen Nische eine strukturierte und qualifizierte Liste von Coaches für Partnerships, Research oder Lead Generation.
Fazit
Mit diesem Workflow findest und scrapest du Instagram-Profile über Keywords und Instagram-Kategorien auf eine einfache und wiederholbare Weise.
Hier ist der komplette Prozess von Anfang bis Ende:
- Keyword-Varianten generieren.
- Google-Queries erstellen.
- Ergebnisse mit dem Google Queries Scraper scrapen.
- URLs entfernen, die keine Profile sind.
- Die Liste deduplizieren.
- Instagram-Profile enrichen.
FAQ
Ist Instagram-Scraping mit Google legal?
Instagram-Scraping hängt davon ab, wie du Daten sammelst und verwendest. Beim Sammeln von Profilen greifen wir nur auf öffentlich verfügbare Profilseiten zu, die von Google indexiert wurden. Du bist selbst dafür verantwortlich, lokale Gesetze und die Nutzungsbedingungen von Instagram einzuhalten. Nutze die Daten immer verantwortungsvoll und vermeide Spam.
Kann ich Instagram-Profile direkt in Instagram über Keywords suchen?
Nein. Instagram schränkt erweiterte Keyword-Suchen in Bios stark ein. Du kannst nach Usernames oder Hashtags suchen, aber nicht in großem Umfang im Bio-Text suchen. Genau deshalb nutzen wir Google, um diese Einschränkung zu umgehen.
Warum nicht einfach ein Instagram-Suchtool statt Google verwenden?
Die meisten Instagram-Suchtools sind teuer. Oft begrenzen sie die Anzahl der Ergebnisse und die Tiefe der Keyword-Suche. Früher oder später stößt du trotzdem an Result-Limits. Mit Google-Queries in Kombination mit einem No-Code-Scraping-Tool behältst du die Kontrolle über deine Suchwinkel. Du multiplizierst Keywords und skalierst Discovery zu deutlich geringeren Kosten.
Wie viele Instagram-Profile kann ich mit dieser Methode finden?
Eine Google-Query liefert bis zu 250 Ergebnisse. Wenn du 100 Keyword-Varianten generierst, kannst du bis zu 25.000 rohe URLs aufdecken. Nach dem Entfernen von Duplikaten bleiben mehrere tausend eindeutige Instagram-Profile übrig. Mit zusätzlichen Suchwinkeln wächst dein Datensatz weiter. Die Datablist Google Queries Scraping-Datenquelle ist auf 90.000 Ergebnisse begrenzt. Für mehr Daten kannst du mehrere Collections anlegen und deine Queries in Batches aufteilen.
Warum muss ich Ergebnisse deduplizieren?
Überschneidungen sind ganz normal. Starke Profile ranken für viele Keyword-Varianten. Wenn du Duplikate nicht entfernst, verschwendest du Enrichment-Credits, verbringst unnötig Zeit mit doppelten Profilen und verfälschst deine Daten. Deduplication hält deine Liste sauber und macht die Weiterverarbeitung günstiger.
Welche Daten kann ich aus Instagram-Profilen extrahieren?
Mit dem Instagram Profile Scraper Enrichment in Datablist kannst du Bio, öffentliche E-Mail, Follower-Anzahl, Following-Anzahl, externen Link und Kategorie extrahieren. Mit diesen Daten kannst du Leads vor dem Outreach filtern, segmentieren und qualifizieren.
Kann ich Instagram-Profile nach Land filtern?
Wenn du Profile aus bestimmten Ländern targeten willst, definiere das Land in den Google-Scraping-Einstellungen oder arbeite mit lokalisierten Keywords. Der Instagram Profile Scraper extrahiert Länderdaten zum Profil, sodass du den finalen Datensatz danach filtern kannst.
Kann ich mit dieser Methode Micro-Influencer finden?
Ja. Nach dem Enrichment kannst du nach Follower-Zahl filtern. Für Micro-Influencer wählst du zum Beispiel 1.000 bis 10.000 Follower aus. Zusätzlich kannst du Bios nach Begriffen wie „UGC“, „collab“ oder „DM for partnership“ durchsuchen.
Ist diese Methode nur für Influencer geeignet?
Nein. Du kannst sie auch nutzen, um lokale Businesses zu finden, Coaches in Nischen zu recherchieren, B2B-Prospect-Listen aufzubauen oder Creator in bestimmten Segmenten zu identifizieren. Jedes Profil mit relevanten Keywords in der Bio kann in der Suche auftauchen.
Warum Datablist nutzen, statt alles manuell zu machen?
Google-Ergebnisse manuell zu kopieren und einzufügen kostet enorm viel Zeit. Datablist automatisiert AI Web Scraping im großen Stil. Das Tool führt Hunderte Google-Queries parallel aus, sammelt URLs, entfernt Duplikate, enrichert Profile und exportiert eine saubere CSV. Aus einer mühsamen Aufgabe wird so ein strukturierter Workflow.
Kann ich die Instagram-Profile als CSV oder Excel exportieren?
Ja. Nach Bereinigung und Enrichment kannst du deine Collection als CSV oder Excel exportieren. So kannst du die Daten in ein CRM importieren, mit deinem Team teilen, Outreach-Kampagnen starten oder den Datensatz weiter analysieren.





























